Siri und Google

Eric Schmidt hält Apples Siri für eine Bedrohung

Dienstag den 08.11.2011 um 09:23 Uhr

von Friedrich Stiemer

Es muss geklärt werden, ob Google tatsächlich ein Monopol hält.
Vergrößern Es muss geklärt werden, ob Google tatsächlich ein Monopol hält.
© Google
Google muss sich nun vor dem Senat zu den Monopol-Vorwürfen im Suchmaschinen-Markt rechtfertigen. Eric Schmidt verweist hierbei jedoch auf viel größere Bedrohungen.
Googles Verwaltungsratsvorsitzender, Eric Schmidt, bezeichnet den Sprachdienst Siri von Apple als ernsthafte Bedrohung des Suchmaschinenmarktes. Diese Aussage machte Schmidt vor dem kartellrechtlichen Untersuchungsausschuss des amerikanischen Senats. Denn Google wird vorgeworfen, ein Monopol im Suchmaschinenmarkt zu halten.
„Apple startete einen völlig neuen Ansatz der Such-Technologie mit Siri, des sprachaktivierten und Aufgaben abwickelnden Dienstes, welcher im iPhone 4S integriert ist.“

Schmidt versucht somit zu argumentieren, dass Google zwar einen großen Anteil am Suchmaschinenmarkt hat, ihn aber damit nicht dominiert. So sieht er auch soziale Dienste wie Twitter und Facebook als Gefahr. „Google hat viele große Konkurrenten“ sagte Schmidt und fügte hinzu, dass sein Konzern keine Merkmale aufweise, welche er mit einer Marktbeherrschung assoziieren würde.

Siri ist zum aktuellen Zeitpunkt noch einzigartig auf dem Markt. Der Dienst könnte die Abhängigkeit der browserbasierten Suche verringern. Das U.S.-Magazin Forbes bezeichnete Siri sogar als „Google-Killer“.

Google verbessert Suchergebnisse


Dienstag den 08.11.2011 um 09:23 Uhr

von Friedrich Stiemer

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