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Sind alle guten Dinge drei?

02.03.2007 | 13:10 Uhr |

NME bringt mit der HD-VMD ein weiteres hochkapazitives Scheiben-Format auf den Markt und will damit der Blu-ray-Disc und der HD-DVD Anteile streitig machen.

Mit der HD-VMD schickt das britische Unternehmen New Media Entertainment (NME) einen weiteren potenziellen Nachfolger der DVD ins Rennen. Im Gegensatz zu Blu-ray-Discs und HD-DVDs wird bei der HD Versatile Multilayer Disc roter statt blauer Laser benutzt. Damit lassen sich zwar im Vergleich zu einer DVD nicht mehr Daten pro Schicht unterbringen, aber deutlich mehr Layer als die beiden einer Double-Layer-Scheibe. Der Hersteller wirbt damit, dass die Laufwerkselektronik und Medien einfacher und dadurch kostengünstiger zu produzieren seien. Den Anfang soll eine 4-schichtige Disc mit einer Kapazität von 20 Gigabyte machen. Später sollen Medien mit 40 Gigabyte folgen. Der Hersteller gibt an, dass bis zu 20 Layer wären, was satte 100 Gigabyte Speicher bedeuten würde.

An Formaten unterstützt die HD-VMD u.a. DivX, H.264 und MPEG2, für Audio lässt sich das MP3- und WMA-Format nutzen. Die Bildauflösungen können bis zu 1.080i oder 1.080p betragen. Bei den DVD-ähnlichen, interaktiven Möglichkeiten muss sie sich jedoch den Blu-ray Discs und HD-DVDs geschlagen geben. Das Kopierschutzsystem basiert auf einer 128-Bit-AES-Verschlüsselung und nutzt die HDC-Protection zur digitalen Ausgabe. Ob die HD-VMD in Europa gegen die konkurrierenden HD-Formate bestehen kann, darf anegsichts der geringen Unterstützung aus Hollywood bezweifelt werden.

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