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Simsen ruiniert die Finger

21.02.2006 | 15:44 Uhr |

Handys gefährden die Gesundheit. Nicht was Sie jetzt denken, es geht diesmal nicht um die Strahlung, die von Mobiltelefonen ausgeht. Sondern um die Schäden an den Fingergelenken, die durch häufiges Tippen von SMS-Nachrichten entstehen.

Häufiges Schreiben von SMS führt zu Schäden an den Fingern. Zu diesem Ergebnis kommt eine kürzlich im Auftrag des Mobilfunkunternehmens Virgin Mobile durchgeführte Studie aus Großbritannien, wie Reuters berichtet.

Demnach sollen Millionen von Briten Schmerzen oder sonstige Schäden an den Fingern beziehungsweise Handgelenken haben. Das Krankheitsbild läuft unter der Bezeichnung Repetitive Strain Injury (RSI) und dürfte wohl eine der typischen neuen Zivilisationskrankheiten unserer Zeit sein.

Gegenüber dem Stand von vor fünf Jahren hat die Zahl der Geschädigten um 38 Prozent zugenommen. 3,8 Millionen klagen in Großbritannien über Beschwerden in Zusammenhang mit Textnachrichten.

Damit es zu Schäden kommt, muss man aber ein wirklich fleißiger Tipper sein. So versenden laut Studie 12 Prozent der Bevölkerung 20 SMS pro Tag, zehn Prozent gaben sogar an, bis zu 100 Nachrichten pro Tag zu versenden. Angesichts solcher Zahlen dürfte es kaum jemanden verwundern, dass irgendwann das Handgelenk schlapp macht.

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