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Kommunikationstechnologie in vielen Firmen veraltet

26.05.2008 | 13:25 Uhr |

Mit dem Verzicht auf integrierte Kommunikations- und Kollaborationstechnologien nehmen Unternehmen große Wettbewerbsnachteile in Kauf.

Das besagen gleich zwei aktuelle Studien. Die Kommunikationsinfrastruktur, wie sie sich in den vergangenen 20 Jahren entwickelt hat, sei nicht mehr zeitgemäß, sogenannte "Silo-Architekturen" behindern die Arbeit und verringern die Flexibilität, heißt es beispielsweise in einem Papier der Butler Group http://www.butlergroup.com . Die Marktforscher von Frost & Sullivan weisen nach, dass die Kollaborationsfähigkeit von Unternehmen für 36 Prozent der Leistungsfähigkeit verantwortlich ist. Die Strategie wirke sich nur zu 16 Prozent auf den Erfolg aus.

"Man braucht heutzutage moderne Kollaborationswerkzeuge, um in der Arbeitswelt der Wissensberufe zu bestehen", bestätigt Personalexperte Udo Nadolski vom Düsseldorfer Beratungsunternehmen Harvey Nash . "Ein Unternehmen muss heute als die Summe seiner erfolgreich gelösten Aufgaben betrachtet werden. Doch das Aufgabenmanagement wird mit Werkzeugen bewältigt, die zum Teil über 20 Jahre alt sind. Das führt zu E-Mail-Fluten, sinnlosen Konferenzmarathons und telefonischen Abstimmungsorgien, die in der Summe kontraproduktiv sind, weil sie die Projektverantwortlichen ebenso wie die Arbeitsebene von der eigentlichen Arbeit, Aufgaben zu lösen, abhalten", so Karl-Heinz Land, Chef des IT-Dienstleisters Exsolut .

Nur ein zentrales Aufgabenportal könne für Abhilfe sorgen. "Moderne Aufgabenportale nutzen Webservices und andere dynamische Technologien und können so jederzeit ein reelles Bild der Situation liefern - statt veralteter 'Schnappschüsse' verfügen Management und Mitarbeiter zu jeder Zeit über aktuelle Informationen für die Entscheidungsfindung", meint Land. Aufgaben könnten so schneller erledigt und Probleme früher erkannt werden. (pte)

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