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Silent Hunter 3 mit dynamischer Kampagne

20.08.2004 | 16:30 Uhr |

Silent Hunter dürfte vielen Simulationsfreunden der ersten Stunde noch ein Begriff sein. Bei Ubisoft wird derzeit am dritten Teil gewerkelt, der voraussichtlich Anfang 2005 erscheinen wird. Auf der Games Convention hatten wir schon mal Gelegenheit, uns das Spiel anzusehen.

Silent Hunter dürfte vielen Daddlern ein Begriff sein. Bei Ubisoft wird derzeit am dritten Teil gewerkelt, der Anfang 2005 erscheinen soll. Die Entwicklung ist weit vorangeschritten, derzeit arbeiten die Entwickler vor allem noch an der dynamischen Kampagne.

Bei Silent Hunter 3 übernimmt der Spieler das Kommando über ein deutsches U-Boot im Jahre 1939. Wer den Film „Das Boot“ kennt, hat schon ein Gefühl dafür, was ihn bei Silent Hunter 3 erwartet. Die Designer haben sich diesen und viele andere U-Boot-Filme zum Vorbild genommen.

Als U-Boot-Kapitän haben sie eine komplette Mannschaft mit Offizieren, Unteroffizieren und normalen Matrosen unter sich. Mit der Zeit gewinnt die Mannschaft an Erfahrung und arbeitet effizienter. Mit anderen Worten: Sie sollten auf Ihre Leute Acht geben, sonst müssen Sie erst mühsam Jungspunde ausbilden.

Die Entwickler zeigten uns auf der Games Convention eine Mission, die so auch in einem Film spielen könnte: Langsam nähert sich das U-Boot einem Konvoi von Frachtern, der von einem Flugzeugträger und einigen Zerstörern begleitet wird. Ziel der Mission ist es, alle Frachter auszuschalten.

Nach der Anschleichphase wird zunächst der Flugzeugträger mit zwei Torpedos ausgeschaltet. Die Frachter reagieren auf den Angriff mit hektischen Manövern, wissen aber noch nicht wo sich das angreifende U-Boot versteckt. Ob das U-Boot von den Gegner entdeckt wurde, wird per Anzeige auf dem Bildschirm signalisiert. Per Tastendruck darf das Geschehen angehalten werden und Sie dürfen sich frei über das Kampffeld bewegen und sich so einen Überblick verschaffen.

Vor allem die Detailverliebtheit der Entwickler macht sich bei Silent Hunter 3 bemerkbar. Die Grafikengine zeichnet alle Schiffe mit einer Vielzahl von Details. Wenn beispielsweise ein Frachtschiff beschossen wird, dann ist in der Nahansicht erkennbar, wie dessen Ladung explodiert. Ein kleines Fenster blendet sich immer dann ein, wenn etwas wichtiges auf dem Schlachtfeld passiert. Wenn beispielsweise ein Flugzeug abgeschossen wird, dann wird dieses Ereignis in einem kleinen Fenster gezeigt, dass per Tastendruck auch vergrößert werden kann.

In einer weiteren Mission zeigten uns die Entwickler auch die Wettereffekte in Silent Hunter 3. Bei tosendem Wind und meterhohen Wellen ist das U-Boot schwerer zu steuern und Gegner sind nur dann erkennbar, wenn sie schon relativ nah dran sind. Die Bedienung des Spiels ist anspruchvoll, soll aber dennoch so übersichtlich bleiben, dass Einsteiger nicht überfordert werden. Zahlreiche Komfortfunktionen sollen den Spielern zudem die Bedienung des Spiels erleichtern. So kann beispielsweise eine Karte eingeblendet werden, in der die Laufbahn eines Torpedos visualisiert wird. Der Spieler kann so besser entscheiden, ob sich der Abschuss des Torpedos lohnt und an welcher Stelle er bei einem Schiff einschlagen wird.

Viele Details zur dynamischen Kampagne gab es auf der Games Convention noch nicht zu sehen. Die Entwickler verrieten uns lediglich, dass der Spieler in der Kampagne die gesamte Karriere eines U-Boot-Kapitäns durchlaufen wird. Mit der Zeit wird er das Kommando über immer neue U-Boote erhalten. Neben immer schwieriger werdenden Pflichtmissionen wird es Zufallskämpfe geben. Dabei ist nicht immer nur Kampf angesagt. Teilweise wird es auch die Aufgabe des Spielers sein, vor U-Boot-Jägern zu flüchten. Fans dürfen dank mitgeliefertem Missions-Editor eigene Missionen entwickeln.

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