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Siemens will dem Passwortchaos per Smartcard ein Ende bereiten

06.02.2004 | 11:54 Uhr |

Anmeldungen beim PC, Internet-Auktionen, Freemail-Diensten, der Online-Bank und ähnlichem verhelfen binnen kürzester Zeit zu unzähligen Passwörtern, die verwaltet werden müssen, um Missbrauch zu verhindern. Werden die Codes der Einfachheit halber gleich an den Monitor gepappt, haben es Dritte leicht, auf sensible Daten zugreifen zu können. Siemens präsentiert nun eine neue Lösung, die Abhilfe schaffen soll.

Anmeldungen beim PC, Internet-Auktionen, Freemail-Diensten, der Online-Bank und ähnlichem verhelfen binnen kürzester Zeit zu unzähligen Passwörtern, die verwaltet werden müssen, um Missbrauch zu verhindern. Werden die Codes der Einfachheit halber gleich an den Monitor gepappt, haben es Dritte leicht, auf sensible Daten zugreifen zu können. Siemens präsentiert nun eine neue Lösung, die Abhilfe schaffen soll.

Der Hipath Sicurity Card Login ist eine Softwarelösung, die Passwörter oder Zugangsdaten auf einer Smartcard abspeichert (die nötige Hardware wie Kartenleser und Smartcard muss der Anwender zusätzlich kaufen). Die auf der Karte abgelegten Zugangscodes sind mittels einer frei wählbaren PIN gesichert.

Die Hipath Sicurity Card Login-Applikation bietet je nach Anwendung eines von vier Anmeldeverfahren: Auto-Fill, Login-Button, Drag&Drop oder Copy&Paste. Damit soll es keine Mühe mehr machen, lange, komplizierte Passwörter ohne Übertragungsfehler einzusetzen und häufiger zu ändern, was den Schutz vor unbefugtem Zugriff deutlich verbessern soll. Da die Zugangsdaten nicht lokal auf PC oder Laptop gespeichert werden, soll ein Missbrauch ausgeschlossen sein. Wird die Karte aus dem Lesegerät entfernt, startet entweder ein Abmeldevorgang oder ein passwortgeschützter Bildschirmschoner. Auf dem Rechner selbst werden keine Daten gespeichert.

Anwender können auch andere Informationen wie Bank-Identifikationsnummern, Kreditkarteninformationen oder Transaktionsnummern (TANs) auf dem Chip speichern. Zudem können laut Siemens häufig gebrauchte Formulare, etwa für Flugbuchungen, auf dem Chip gespeichert werden. Wer zum Beispiel des öfteren Flugtickets online bucht, kann sich eine Maske für die Eingabe von Reisezielen erstellen und diese auf der Karte speichern. Auch ganze Adressblöcke können abgespeichert und schnell verwendet werden.

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