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Siemens verkauft Wurzelholz-Handy

06.07.2005 | 15:52 Uhr |

Sie haben schon einen Porsche in der Garage, ein Haus auf Mallorca und eine Yacht im Hafen von Monte Carlo? Wie wäre es dann mit einem edlen Mobiltelefon? Aus Wurzelholz. Von Siemens.

Nobel geht die Welt zu Grunde. Das denkt man unwillkürlich beim neuesten Handy von Siemens. Zwar steckt die gesamte Produktsparte in wirtschaftlichen Schwierigkeiten und wurde deshalb an das taiwansche Unternehmen Benq verkauft - wofür Siemens sogar noch etwas bezahlte – doch das hindert Siemens Mobile nicht daran, ein Handy mit Wurzelholzgehäuse auf den Markt zu bringen.

Die Gehäuserückseite des Siemens Limited Edition SK65 Burlwood besteht aus Holz von der Wurzelknolle des Thuya-Baumes. Das Holz soll noch seinen Duft verbreiten, jedes Handy hat zudem seine eigene, individuelle Maserung – dank Einwirkung durch Hitze, Dürre, Feuer und Tierverbiss, wie Siemens betont. So gesehen ist jedes SK65 Burlwood also ein Einzelstück.

Der Thuya ist ein Nadelbaum, dessen Holz ätherische Öle enthält. Der Schriftzug „Siemens Limited Edition“ ist auf der Rückseite des Gerätes als Edelstahleinlage eingraviert. Zusätzlich zur Edelholzrückwand wird eine schwarze Gehäuserückseite mitgeliefert – vermutlich für die dezenten Momente im Leben.

Damit Sie an dem Handy nicht nur riechen können, steckt auch noch etwas Technik drin. So besitzt es eine drehbarer x2type-Tastatur und verfügt über Blackberry Built-In-Technologie. Über die weiteren technischen Details gibt diese PC-WELT-Meldung zur Standardausgabe des SK65 Auskunft.

Die Limited Edition SK65 Burlwood ist ab Ende Juli 2005 in limitierter Auflage im ausgesuchten Fachhandel und www.siemens.com/shop erhältlich. Zum Preis machte Siemens noch keine Angabe.

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