125612

Siemens plant den Abbau von rund 5000 Stellen in Deutschland

02.04.2004 | 13:53 Uhr |

Der Münchener Konzern Siemens plant, zirka 5000 Arbeitsplätze in Deutschland abzubauen. Die Stellen sollen zum Teil ins Ausland verlagert oder eingespart werden.

Der Münchener Konzern Siemens plant, zirka 5000 Arbeitsplätze in Deutschland abzubauen. Die Stellen sollen zum Teil ins Ausland verlagert oder eingespart werden, wie unsere Schwester-Publikation Computerpartner berichtet.

Das Unternehmen begründet das Vorhaben mit Marktanpassungen und veränderten Technologieanforderungen. Betroffen sind sieben der insgesamt 14 Sparten, darunter die kriselnde Festnetzsparte ICN. Laut Siemens könnten nicht einmal Kostensenkungen den Abbau von rund 2500 Stellen verhindern.

Was die umstrittenen Pläne für die Mobilfunk-Produktionsstätten (ICM) in Kamp-Lintfort und Bocholt angeht, wo bis zu 2000 Arbeitsplätze auf der Kippe stehen, erklärte Siemens, sie könnten durch flexiblere Arbeitszeiten und weitere Kostensenkungen "zu retten" sein. Laut der IG Metall wurden die Vorschläge für den Kostenabbau Belegschaftsvertretern am Mittwoch vorgestellt. Siemens beschäftigt im Moment 167.000 Angestellte in Deutschland, weltweit sind es 414.000.

Siemens: Software-Entwicklung künftig fast nur noch in Asien (PC-WELT Online, 17.02.2004)

0 Kommentare zu diesem Artikel
125612