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Siemens lässt Xelibri-Handys fallen

25.05.2004 | 11:25 Uhr |

Mit den "Xelibri"-Handys wollte Siemens Mobil-Telefonierer ansprechen, für die ein Handy mehr als nur ein Telefon ist. Die modischen Designer-Knochen versprachen ausgefallenes Design - und dem Konzern einen größeren Marktanteil bei Handys. Doch daraus wurde nichts, der Münchner Elektronik-Riese stellt die Produktreihe jetzt ein.

Neue Xelibri-Kollektionen werden nach einem Berich des Handelsblatts nicht mehr auf den Markt kommen. Der Ausflug in die Welt der Handy-Mode endete für Siemens in einer wirtschaftlichen Pleite, die Xelibris kamen beim Kunden nicht an.

Im Januar 2003 hatte die Siemens-Mobilfunksparte ICM "Xelibri" gestartet. Die flippigen Handys mit Preisen zwischen 200 und 400 Euro sollten neue Käuferschichten erschließen und so den Marktanteil von Siemens auf dem Mobilfunksektor erhöhen. Ähnlich einer Modekollektion sollten jeweils im Frühjahr und Herbst neue Geräte auf den Markt kommen und dann nur zwölf Monate lang in Kaufhäusern und Modeboutiquen im Verkauf sein.

Die Restbestände der ersten Kollektion soll Siemens nach einem Bericht von Computerpartner zum halben Preis in Supermärkten der Rewe-Gruppe und in verschiedenen Elektronikmärkten verkaufen.

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