118632

Siemens: Handy mit Schreibfunktion

10.02.2004 | 13:05 Uhr |

Wieder hat die Mobilfunk-Technologie eine Hürde genommen: Siemens stellt auf der CeBIT 2004 mit dem "Penphone" den Prototyp eines Handys in Stiftform vor, mit dem man schreiben kann.

Wieder hat die Mobilfunk-Technologie eine Hürde genommen: Siemens stellt auf der CeBIT 2004 mit dem "Penphone" den Prototyp eines Handys in Stiftform vor, mit dem man schreiben kann.

Das Penphone ist ein Triband-Handy, das alle Leistungsmerkmale eines herkömmlichen Mobiltelefons bieten soll. Allerdings sieht es nicht so aus, sondern ähnelt mit seinen 140 Millimeter Länge und 19 Millimeter Durchmesser eher einem zu groß geratenen Stift. Mit der Form allein ist es aber nicht getan, Sie können damit auch tatsächlich schreiben.

Mit dem Penphone kann der Anwender laut Siemens auf jeder beliebigen Unterlage virtuell Telefonnummern oder Nachrichten schreiben und diese damit in das Handy eingeben. Die integrierte Schrifterkennung des Penphones interpretiert die Handbewegung als geschriebenes Wort und übersetzt diese direkt in den SMS-Editor. Die Aufzeichnungen lassen sich dann via SMS sofort verschicken.

Siemens verspricht, dass die Handschriftenerkennung mit jeder Handschrift umgehen kann. Weitere Details gibt das Unternehmen hierzu aber nicht preis.

Bevor Sie jetzt den nächsten Handy-Laden stürmen um sich das Penphone zu kaufen: Das Wunderding stellt Siemens erstmals auf der CeBIT 2004 vor. In Halle 26 am Stand A31 können Sie dann einen Blick auf das Penphone werden. Ob es jemals in Serie gehen wird, steht zurzeit noch nicht fest.

Falls Sie eher das Verlangen nach einem Stift mit einer integrierten Kamera verspüren, sollten Sie hierauf einen Blick werfen.

Canon startet in den Frühling: Sieben neue Kameras und zwei Drucker (PC-WELT Online, 10.02.2004)

Zahlreiche Deutsche lassen PCs und Handys links liegen (PC-WELT Online, 09.02.2004)

0 Kommentare zu diesem Artikel
118632