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Multi-Messenger für die Neue Welt

T-Mobile USA hat den neuesten Ableger der Sidekick-Familie auf den Markt gebracht. Beim Sidekick LX ist die Zielgruppe klar definiert: jung, technisch begeistert und extrem Internetsüchtig. Die Anwendungen wurden darauf angepasst. So wurde der Browser verbessert, die Messaging-Fähigkeiten erweitert und das Display getauscht. Einziger Nachteil ist der hohe Preis.

Am Mittwoch startete in den USA das aktuelle Top-Modell der Sidekick-Familie. Mit dem Sidekick LX konzentriert sich T-Mobile auf eine klar denfinierte Zielgruppe: wer im Internet mehr Freunde hat, als im realen Leben, ausschließlich per Mail kommuniziert oder so blond, reich und prominent sein will wie Paris Hilton, wird sich in den neuen Messenger von Danger verlieben.

Vor allem die Browser- und Messaging-Funktionen wurden gegenüber dem Sidekick 3 überarbeitet. Mit einer Bildschirmdiagonale von 3 Zoll ist das WQVGA-Display (400x240 Pixel) angenehm groß und eignet sich hervorragend zum Surfen im Netz. Der HTML-Browser bringt Internet-Seiten in Originalansicht aufs Handy. Um den Vorgang zu beschleunigen, werden sämtliche Inhalte zunächst von Dangers Service Delivery Engine (SDE) komprimiert, bevor sie auf dem Endgerät dargestellt werden. Das spart Zeit und Geld.

Erstmals kann der Sidekick LX neben E-Mails und SMS auch multimediale Nachrichten (MMS) verschicken. Das lohnt sich vor allem für Nutzer, die Bilder (bis 300 kb) verschicken wollen und bei ihrem Netzbetreiber kein Datenpaket gebucht haben. Auch Sprachnachrichten lassen sich so übertragen. Wer meint, ein Bild sagt mehr als tausend Worte, schließt schnell mit der rückseitig verbauten 1,3-Megapixel-Kamera Freundschaft.

Für musikalische Unterhaltung ist ebenfalls gesorgt. Der Mediaplayer unterstützt Audio-Dateien der Formate AAC, WMA und MP3 und wurde optisch überarbeitet, was vor allem der Bedienung zugute kommen soll. Der Sidekick LX kostet bei T-Mobile USA knapp 300 US-Dollar samt Vertragsbindung. Für die verbaute Technik ein stolzer Preis. Für das Wissen, wie sich Paris Hilton fühlt: unbezahlbar.

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