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Sicherheitsstudie: Davor zittern Unternehmen

14.06.2005 | 12:44 Uhr |

Eine neue Studie untersuchte die Sicherheitsvorkehrungen in deutschen und britischen Unternehmen. Dabei zeigte sich, dass Viren und Spam nach wie vor die größten Sorgen verursachen. Doch sechs Prozent der befragten Unternehmen lässt das alles kalt: Sie ergreifen keinerlei Sicherheitsmaßnehmen.

Nach einer Studie von Watchguard Technologies unter 296 Geschäftsführern, Abteilungsleitern, Projekt- und IT-Managern in Deutschland und Großbritannien sehen die meisten Unternehmen in Spam (82 Prozent) und Viren (60 Prozent) das größte Sicherheitsproblem. Elf Prozent sorgen sich um den Verlust von Daten, zehn Prozent zittern vor Hacker-Attacken und neun Prozent beschäftigt das Dialer-Problem.

Zur Vorsorge greifen die meisten Unternehmen auf automatisierte Downloads zum Virenscan (86 Prozent) zurück, während 38 Prozent ihre Updates eigenhändig auf regelmäßiger Basis vornehmen. Sechs Prozent reagieren nur dann, wenn ein konkreter Vorfall vorliegt. Im Vergleich zwischen Großbritannien und Deutschland zeigt sich, dass deutsche Unternehmen sorgfältiger mit dem Virenschutz umgehen. 55 Prozent der Befragten gaben an, Updates auf regelmäßiger Basis vorzunehmen, während es auf der Insel nur 26 Prozent waren.

Auf die Frage, welche Vorsichtsmaßnahmen geplant sind, priorisierten 56 Prozent den Schutz vor Virenattacken sowie die Aufklärung der Mitarbeiter (42 Prozent). Verblüffend: Sechs Prozent gaben an, keine Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. Deutsche Unternehmen setzen dabei mehr auf die Technologie, während die englischen Firmen die Aufklärung der Mitarbeiter favorisieren.

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