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Sicherheitslücken in Tesla-Modellen

08.08.2015 | 05:04 Uhr |

Ganze sechs Sicherheitslücken haben Forscher in der Software der Elektroautos von Hersteller Tesla entdeckt.

Der zunehmende Einzug von intelligenter Elektronik in Fahrzeugen wird nicht nur für den Fahrer, sondern auch für Hacker interessant. Häufig schlummern in der Software von Infotainment-Systemen Schwachstellen, die sich von Dritten ausnutzen lassen. Damit könnten nicht nur Autodiebstähle, sondern auch absichtlich herbeigeführte Unfälle drohen.

Gleich sechs Sicherheitslücken fanden die IT-Forscher Marc Rogers von Cloudflare und Kevin Mahaffey von Lookout in der Software der Elektroautos von US-Hersteller Tesla. Mit einem direkten Zugang im Auto ist es den beiden gelungen, sich in die Steuerungssoftware des Infotainment-Systems einzuklinken. Von hier war es möglich, den Motor abzuschalten und das Auto gegen den Willen des Fahrers zum Stehen zu bringen. Dass es dabei nicht zu einem abrupten Anhalten und einem daraus resultierenden Unfall kam, verhinderten Sicherheitssysteme in den Tesla-Modellen.

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Tesla reagierte umgehend und schloss die Lücken in Zusammenarbeit mit den Forschern. Die Experten lobten außerdem die Tatsache, dass Tesla-Besitzer für Software-Updates nicht extra in die Werkstatt müssen.

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