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Sicherheitslücken im Galaxy S6 Edge

04.11.2015 | 17:09 Uhr |

Ein Team von Google hat in der Software von Samsungs High-End-Smartphone gleich elf gefährliche Schwachstellen entdeckt.

Das von Google gegründete Project Zero hat schwere Sicherheitslücken in Samsungs Flaggschiff-Smartphone Galaxy S6 Edge gefunden. Verantwortlich dafür ist die vom Hersteller über Android gestülpte Zusatzsoftware. Die Schwachstelle ermöglicht den Zugriff auf persönliche Informationen, außerdem lassen sich schädliche Programme auf das Smartphone einschleusen.

Von den gefunden elf Sicherheitslücken hat Samsung inzwischen acht gestopft. Doch auch die Treiber von Samsung sind teilweise fehlerhaft. So erlaubt eine Schwachstelle die Ausführung von Schadsoftware direkt im Kernel. In der Galerie-Software lauern hingegen Lücken, die Speicherfehler ausnutzen und Angreifern somit tiefere Rechte ermöglichen.

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In einem für November geplanten Update will Samsung die verbleibenden Schwachstellen beheben. Laut Google sei es durchaus möglich, dass einige Fehler auch auf anderen Samsung-Smartphones vorhanden sind.

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