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Sicherheitslücke in Smart-TVs von Philips aufgedeckt

29.03.2014 | 16:06 Uhr |

Eine Schwachstelle sorgt bei einigen TV-Geräten des Herstellers Philips dazu, dass Hacker Zugriff auf sensible Daten erhalten können.

Eine Sicherheitslücke bei den Smart-TV-Geräten der Reihen 6xx8, 7xx8, 8xx8, und 9xx8 von Philips ermöglicht es Hackern, Einstellungen auf dem Fernseher zu ändern, Videos auf dem Gerät abzuspielen oder in der Liste der angesurften Webseiten zu stöbern.

Möglich wird dies durch die bei allen Geräten standardmäßig aktivierte Miracast-Funktion . Damit können Smartphones oder Tablets über WLAN mit dem Fernseher Kontakt aufnehmen und Medien drahtlos übertragen. Philips hat diese Funktion mit dem Standard-Passwort Miracast versehen. Zusätzliche Abfragen, die ein Smartphone oder Tablet als berechtigt ausweisen, gibt es schlichtweg nicht. Auch die Vergabe eines eigenen Passworts ist in der derzeit verwendeten Firmware nicht vorgesehen.

Für den unerlaubten Zugriff auf das TV-Gerät ist es jedoch nötig, dass sich der Hacker bereits im WLAN befindet. Dann kann er selbst Inhalte auf dem Fernseher abspielen oder Cookies samt Passwort auslesen, die von Webseiten auf dem Gerät abgelegt wurden.

Streaming-Lösung: Vom Smartphone auf das TV-Gerät streamen

Bis zur Behebung dieser Schwachstelle durch eine aktualisierte Firmware sollten Anwender die Miracast-Funktion ihres Geräts lieber deaktivieren.

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