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Sicherheitslücke in Messenger Viber

28.04.2014 | 19:07 Uhr |

Über eine Schwachstelle im Messenger Viber lassen sich Fotos und Videos der Nutzer ohne Authentifizierung aufrufen. Auch Standortdaten können eingesehen werden.

Der Messaging-Dienst Viber ist auf das Teilen von Bildern und Videos spezialisiert. Umso schwerwiegender ist eine jetzt aufgetauchte Sicherheitslücke, die ein Mitlesen dieser Dateien ermöglicht. Sogar der Aufenthaltsort der Nutzer wird ungesichert übertragen.

Die Cyber Forensics Research and Education Group der University of New Haven zeigt in einem Video, wie sich diese Informationen abgreifen lassen. Die Bilder und Standortdaten landen nach Angaben der Forscher ungesichert auf den Servern des Online-Händlers Amazon. Einen Authentifizierungsmechanismus gibt es nicht. Ist die spezifische Internetadresse der Bilder bekannt, so kann jeder Nutzer darauf zugreifen.

Die Betreiber von Viber wurden bereits über die Sicherheitslücke informiert. Da darauf keine Antwort erfolgte, gingen die Forscher der Universität von New Haven mit ihrem Fund an die Öffentlichkeit.

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Viber will nun mit einem Update der App für Android und iOS auf die Probleme reagieren. Inwieweit auch die Anwendungen für Windows Phone oder OS X betroffen sind, lässt sich noch nicht sagen.

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