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Sicherheitslücke in Apples iMessage aufgedeckt

03.04.2013 | 17:02 Uhr |

Durch eine Vielzahl an Spam-Nachrichten an Apples iMessage-App können iPhone oder iPad zum Absturz gebracht werden.

Apples Nachrichtendienst iMessage , der auf iPhone und iPad bereits vorinstalliert ist, kann durch eine Schwachstelle zum Absturz gebracht werden. Erreicht wird dies durch eine Überflutung der App mit Spam-Botschaften, die Software für den Mac ist hingegen nicht betroffen.

In Hackerforen wird über Skripte berichtet, die den Posteingang von iMessage mit einer kontinuierlichen Flut an Spam-Botschaften überschütten. Normalerweise würde dies nur zu einer Belästigung führen, da das iOS-Endgerät mit endlosen Benachrichtigungen reagiert. Werden in die Nachrichten jedoch komplexe Smilies eingebaut, die eine besondere Form des Text-Renderings erfordern, so können iPhone oder iPad sogar komplett abstürzen.

Selbst ein Neustart hilft in diesem Fall nur bedingt, da sofort wieder neue Nachrichten auf das Gerät einstürmen. Der iOS-Entwickler Grant Paul macht dafür eine Schwachstelle in iMessage verantwortlich. Eine Begrenzung des Posteingangs ist nicht vorgesehen.

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Zwar sei keine permanente Schädigung möglich, trotzdem könnte die Sicherheitslücke zu einer Belästigung von Nutzern führen, deren iMessage-Account öffentlich bekannt ist. Als vorübergehende Lösung empfiehlt der Entwickler eine permanente Deaktivierung der Empfangsmöglichkeit über iMessage.

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