Sicherheitslücke

6,5 Millionen LinkedIn-Passwörter geleaked

Mittwoch, 06.06.2012 | 20:03 von Denise Bergert
© istockphoto.com / simoningate
Ein russischer Hacker hat fast 6,5 Millionen Passwörter des Business-Netzwerks LinkedIn veröffentlicht.
Einem russischen Hacker ist es heute gelungen, 6.458.020 Passwörter des Business-Netzwerks LinkedIn zu entwenden. Die Daten wurden anschließend, ohne Angabe der User-Namen, im Internet veröffentlicht. Bislang ist unklar, ob auch die Benutzer-Namen erbeutet werden konnten, oder ob es sich bei der Aktion um eine Hoax, also um einen Scherz, handelt. Mehrere LinkedIn-Mitglieder haben jedoch mittlerweile über den Kurznachrichtendienst Twitter gemeldet, ihr Passwort in der veröffentlichten Liste wiedergefunden zu haben, was die Glaubwürdigkeit des Hackers untermauert.

Wie Mikko Hypponen, Sicherheitsexperte bei F-Secure, gegenüber dem Branchen-Magazin The Verge bestätigt, könnte der Grund für den Exploit im Web-Interface von LinkedIn begründet liegen. Dort werden Passwörter zwar durch SHA-1-Hashes verschlüsselt, können jedoch, sofern sie aus gebräuchlichen Begriffen bestehen, relativ einfach geknackt werden.

Nicht ganz so ernst mit den Sicherheitsvorkehrungen scheint es LinkedIn hingegen bei seiner iOS-App zu nehmen. Wie The Next Web berichtet, sammelt die Anwendungen Daten aus dem Nutzer-Kalender und leitet diese als reinen, unverschlüsselten Text an das Netzwerk weiter. 

LinkedIn hat inzwischen über Twitter eine offizielle Stellungnahme zum Hacker-Angriff abgegeben. Darin heißt es, dass der Entwickler im Falle der gestohlenen Passwörter ermittelt und in kürze weitere Details bekannt geben will.

Mittwoch, 06.06.2012 | 20:03 von Denise Bergert
Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (38)
  • mshofmann 19:53 | 25.06.2012

    Zitat: Klinkepfister
    Nehmen wir doch mal das Mit-Aktuellste: "facebook" (Gesichtsbuch). Was hat dieser Begriff mit dem zu tun, was es darstellt oder darstellen soll?
    Zitat: Klinkepfister
    Nochmal: facebook ist was, was mit dem, was eigentlich gemeint ist, nichts zu tun hat, sondern eine Wort"kreation", die halt irgendetwas bezeichnet.
    "Facebook" ist die Bezeichnung für den Jahresbericht amerikanischer Schulen und Universitäten, in dem die Schüler und Studenten nach Jahrgängen sortiert mit Namen und Foto aufgelistet werden. Es handelt sich also tatsächlich mehr oder weniger um ein "Gesichtsbuch", auch wenn die wörtliche Übersetzung etwas lächerlich klingt. Facebook war ursprünglich nur für amerikanische Studenten zugänglich und diente so unter anderem als Vorbild für schülerVZ und studiVZ. Aufgrund des großen Erfolgs wurde das soziale Netzwerk dann irgendwann für die breite Masse geöffnet und hat sich schließlich zu dem entwickelt, was es heute ist.

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  • consulting 21:53 | 10.06.2012

    Ach nee!

    Zitat: Klinkepfister
    ... Zu consulting: Es ist natürlich schon ein Klops, eine Vermatschung bzw. deren Versuche - denn es geht ja hier nicht allein um Computerbegriffe, sondern um die Verwendung der gesamten deutschen Sprache!!!! - etwas Unwichtiges zu bezeichnen. ...
    Ach nee! Wo habe ich denn eine "Vermatschung" als "etwas Unwichtiges" bezeichnet? Suchst Du jetzt schon in einem stockfinsteren Raum eine schwarze Katze, die überhaupt nicht drin ist? Sozusagen aus einem "Prinzip", auf dem Du zu reiten beliebst? Dann kann ich ja meine Examina zurückdrehen und mich als unbedarfter (Be-)Nutzer der deutschen Sprache im deutschen Sprachraum deregistrieren lassen, um mich als vogelfreier Sprachloser aller Kritik zu entledigen.

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  • chipchap 19:19 | 10.06.2012

    Zitat: Klinkepfister
    ... P. S.: Das ganze hat übrigens nichts mit Nationalismus oder Deutschtümelei zu tun, sondern schlicht mit KULTUR!
    Sorry für das Doppelzitat. Aber wer den Junker Jörg nicht kennt, hat mit der Kultur eine leere Schnittmenge. Und die Wartburg könnte man sich als kulturell interessierter Mensch aus Hessen schon mal ansehen. Da wird dann auch das Geheimnis gelüftet.

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  • Thor Branke 20:09 | 08.06.2012

    Zitat: zwilling
    Kennst du Madschi (mit stimmhaftem dsch, also "madʒi")? Wenn du im Geschäft danach fragst, halten sie dich für bekloppt!
    Wobei mich das wieder an Karate-Kid 1 erinnert. Daniel LaRusso: "Mr. Mijadschi?" Keisuke Miyagi: "No, Miyagi[SIZE=1]...[/SIZE]-San!"

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  • zwilling 17:29 | 08.06.2012

    Zitat: gkj43
    ... Wehe, du sagst Karman Ghia, ...
    Kennst du Madschi (mit stimmhaftem dsch, also "madʒi")? Wenn du im Geschäft danach fragst, halten sie dich für bekloppt!

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