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Sicherheitskonzept für das Online-Banking

31.05.2005 | 14:22 Uhr |

Die Bank 1822direkt erweitert ihr Sicherheitskonzept für das Online-Banking mit drei neuen Angeboten.

Die Bank 1822direkt kündigt ein verbessertes Sicherheitskonzept an, das vor Phishing und Identitätsmissbrauch schützen soll. Im Juni sollen schrittweise drei neue, einzeln aktivierbare Sicherheitsbausteine eingeführt werden, die zusätzlichen Schutz beim Online-Banking bieten.

Der Login-Watcher beobachtet auf Wunsch jeden Anmeldevorgang zum eigenen Online-Banking-Zugang und verschickt bei Nutzung eine SMS an die vorher festgelegte Mobilfunk-Rufnummer des Kunden. Im Falle eines versuchten Missbrauchs kann der Kunde sofort über das rund um die Uhr erreichbare Call-Center Alarm schlagen.

Die so genannte indizierte TAN ("iTAN") vereitelt den Missbrauch von Transaktionsnummern, indem nicht mehr wie bisher eine beliebige freie TAN zur Bestätigung des Auftrags eingegeben werden kann. Die neuen iTAN-Listen unterscheiden sich von den alten Listen durch eine zusätzliche Numerierung bei den Transaktionsnummern: Der Bankrechner verlangt die TAN von einer ganz bestimmten Stelle der TAN-Liste des Kunden. Die feste Zuordnung von Auftrag und TAN macht das Abfangen einer TAN sinnlos, da sie nur für den ursprünglichen Auftrag verwendet werden kann.

Ein persönliches Zeitschloss vervollständigt das neue Sicherheitspaket. Kunden können individuelle Öffnungszeiten für ihren Online-Banking-Zugang einstellen. Außerhalb dieser ganz persönlichen Geschäftszeiten bleibt damit auch die virtuelle Filiale geschlossen. Nächtliche Besuche Dritter sind also nicht mehr möglich.

Norbert Mittelstädt, Bereichsleiter der 1822direkt betont jedoch, es sei nach wie vor unerlässlich, dass jeder Kunde zum Schutz seines PC-Systems aktuelle Virenscanner und Firewalls einsetze.

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