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Sicherheitsfirma sagt Mord per Internet voraus

21.12.2012 | 12:55 Uhr |

Weil immer mehr Geräte mit dem Internet verbunden werden, soll es nicht mehr lange bis zum ersten Mord per Internet dauern.

Die Sicherheitsfirma Internet Identity sagt für das Jahr 2014 den ersten Mord via Internet voraus. Während 2013 eher altbekannte Sicherheitsbedrohungen bieten wird, soll es aufgrund neuer Technik übernächstes Jahr neue Angriffsformen geben. Weil immer mehr Geräte mit dem Internet verbunden werden - auch Herzschrittmacher und Autos - könnten Hacker-Attacken 2014 zunehmend auch physischen Schaden anrichten, lautet die Prognose. Der Herzschrittmacher könnte aus der Ferne manipuliert werden, das Auto durch den Hacker auf die Gegenspur gelenkt werden.

"Bei so vielen mit dem Internet verbundenen Geräten macht es einen Mord aus der Ferne relativ einfach, zumindest aus technischer Perspektive gesehen. Das ist furchtbar.", sagt der CTO vin Internet Identity, Rod Rasmussen. "Das Töten kann mit einer signifikant niedrigeren Chance auf Entdeckung oder gar Verurteilung ausgeführt werden. Wenn uns die menschliche Geschichte eines lehrt, dann dass eine neue Art zu morden irgendwann auch genutzt wird."

Außerdem sollen Angreifer 2014 mit der Hilfe von NFC Chaos beim Banking und im E-Commerce anrichten können. Gleichzeitig werden wir, so die Vorhersage, neue Plattformen zum Schutz vor diesen Attacken sehen.Im Jahr 2014, schätzt Juniper Research, werde jedes fünfte Smartphone NFC beherrschen. Die globalen Transaktionen werden zusammen über 50 Milliarden Dollar betragen. Darum werde es auch immer mehr NFC-Apps geben, die beispielsweise die Hotelzimmer-Tür öffnen oder eine Transaktion durchführen. Für Cyberkriminelle sei das eine Goldmine.

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