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Sicherheitsexperte deckt weitere Lücken in WLAN-Geräten auf

18.02.2013 | 17:01 Uhr |

Nach Routern von D-Link wurden nun auch gravierende Sicherheitslücken in WLAN-Geräten von Edimax, Netgear und TP-Link entdeckt.

Nachdem Sicherheitsexperte Michael Messner Anfang Februar auf gravierende Sicherheitslücken in WLAN-Routern von D-Link aufmerksam machte, deckt er in seinem Blog in dieser Woche weitere Lecks in Geräten anderer Hersteller auf. Laut dem Deutschen sind die Accessspoints TL-WA701N von TP-Link sowie EW-7206APg und EW-7209APg von Edimax betroffen. Im ADSL-Modem DGN2200B von Netgear, im WLAN-Router WRT160N von Linksys und den NAS IB-NAS5220 und IB-NAS4220-B von Raidsonic wurden ebenfalls Sicherheitslücken entdeckt.

Die Schwachstellen in den Geräten sind unterschiedlich. So erlaubt der TP-Link-Accesspoint beispielsweise das Auslesen von Passwort-Dateien ohne entsprechende Authentifizierung, während das ADSL-Modem von Netgear Passwörter im Klartext abspeichert. Auf den Geräten von Netgear und Raidsonic lassen sich außerdem beliebige Shell-Befehle ohne Authentifizierung ausführen.

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Wie Messner bestätigt, wurden die Hersteller bereits vor mehreren Wochen über die gravierenden Sicherheitslücken informiert. Während Netgear bereits ein Update nachgereicht hat, bleibt TP-Link eine Stellungnahme schuldig. Raidsonic und Edimax weigern sich hingegen, die Lecks mit einem Update zu stopfen.

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