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Sicherheits-Zone für XP und virtuelle Hardware

Nicht jedes Gerät, das Sie benötigen, müssen Sie kaufen. Zweiter Monitor, Tastatur, Drucker und ein Extra-PC zum Surfen lassen sich per Software virtuell nachbilden. Das klappt auch mit einem virtuellen CD-Laufwerk.

Im Top-Thema der neuen PC-WELT 3/2006 geht es um virtuelle Hardware. Wenn Sie beispielsweise sicher surfen wollen, können Sie die dafür benötigten Programme so abschirmen, dass sie keinen Schaden am Rechner mehr anrichten können. So eine Sicherheits-Zone für XP richten Sie ganz einfach mit einem kostenlosen Tool ein, das wir Ihnen in der PC-WELT 3/2006 vorstellen.

Oder Sie wollen sich das lästige Wechseln von CD und DVD sparen. Das geht problemlos mit einem virtuellen CD-Laufwerk:

Besonders bei Spielen und Nachschlagewerken ist es lästig, wenn das Programm mehrfach den Wechsel der CD oder DVD verlangt. Zudem kann der Lärm von Laufwerken bei höheren Umdrehungszahlen oder ungenau gefertigten Medien die Nerven gehörig strapazieren. Nicht zuletzt kann ein CD-/DVD-Laufwerk die Daten nicht so schnell liefern wie eine Festplatte.

Unsere Lösung: Erstellen Sie mit Ihrem Brennprogramm ein Image einer CD, und binden Sie es mit einem Gerätetreiber als Laufwerk ein. Achtung: Einen vorhandenen Kopierschutz dürfen Sie nur bei reinen Software-CDs/DVDs umgehen – und dann auch nur für eine Sicherungskopie.

Es gibt einige kommerzielle Programme, die teilweise in Deutschland aus urheberrechtlichen Gründen nicht eingesetzt werden dürfen - zum Beispiel die Daemon Tools. Microsoft bietet ein kostenloses virtuelles CD-Laufwerk an. Das Virtual CD-Rom Control Panel für Windows XP ist so gut auf der Website versteckt, dass es kaum zu finden ist.

Nachdem Sie das Archiv entpackt haben, starten Sie das Konfigurationsprogramm Vcdcontroltool.EXE. Über „Driver Control, Install Driver“ installieren Sie den nötigen Treiber und klicken anschließend in dem Dialogfeld auf „Start“ und „OK“. Dann fügen Sie eines oder mehrere virtuelle Laufwerke hinzu („Add drive“) und laden („Mount“) darin die zuvor erzeugten ISO-Images. Lesen Sie zu diesem Thema auch den Tipp zur Verwendung von Nero Imagedrive in der :PC-WELT 2/2006 ab Seite 141.

Das ist nur ein Tipp von vielen zum Thema virtuelle Hardware. Mehr davon lesen Sie in der neuen PC-WELT 3/2006 ab Seite 52.

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