1915995

Sicherheits-Updates für Opera und Shockwave Player

14.03.2014 | 15:54 Uhr |

In der neuen Opera-Version haben die Entwickler einige Bugs ausgemerzt und die Chromium-Basis auf den jüngsten Stand gebracht. Adobe hat eine als kritisch eingestufte Sicherheitslücke im Shockwave Player beseitigt.

Zwei Tage nach Googles Chrome-Update ist auch der auf Chromium basierende Web-Browser Opera auf dem aktuellen Stand. Der norwegische Browser setzt seit Version 15 auf die quelloffene Browser-Basis Chromium, die auch das Fundament für Googles Browser Chrome bildet. Zwar machen die Opera-Entwickler in ihren Changelogs keine Angaben zu beseitigten Sicherheitslücken, es ist jedoch davon auszugehen, dass Opera wenigstens zum Teil die gleichen Schwachstellen aufweist wie Chrome.

Im Chrome 33.0.1750.149, das am 11. März erschienen ist, haben die Google-Entwickler noch kurz vor dem Beginn des Hacker-Wettbewerbs Pwn2own sieben Sicherheitslücken beseitigt. Das am 13. März veröffentlichte Update auf Opera 20.0.1387.77 enthält die gleiche Chromium-Version. In unserer Übersicht der neuesten Sicherheits-Updates stufen wir daher das Risiko, das Sie durch die Installation dieses Updates vermeiden, wie bei Chrome als hoch ein.

Adobe hatte in dieser Woche bereits ein Flash-Player-Update bereit gestellt. Jetzt kommt noch eines für den Shockwave Player hinzu. In dessen neuester Version 12.1.0.150 haben die Adobe-Programmierer eine Sicherheitslücke geschlossen, die sie als kritisch einstufen . Ein Angreifer, der diese Schwachstelle ausnutzt, könnte beliebigen Code einschleusen und die Kontrolle über den Rechner übernehmen.

Der Shockwave Player ist sozusagen der große Bruder des Flash Player. Beide spielen in Web-Seiten eingebettete SWF-Dateien ( S hock w ave F lash) ab, für Youtube und Co. genügt jedoch der Flash Player. Der Shockwave Player kommt zum Beispiel bei komplexeren Browser-Spielen zum Einsatz.

0 Kommentare zu diesem Artikel
1915995