Sicherheits-Update
Lücken im VLC Media Player beseitigt
In der neuen Version 1.1.6 des VLC Media Player haben die VideoLAN-Entwickler mehrere Sicherheitslücken geschlossen. Außerdem haben sie etliche Fehler beseitigt und die Unterstützung für Googles WebM/VP8 verbessert.
Der VLC Media Player spielt fast alle gängigen Video- und Audio-Formate ab. Er ist Open Source Software und kostenlos für Windows, Mac sowie Linux/Unix erhältlich. Jetzt ist die neue Version 1.1.6 auch für Windows und Mac erschienen, in der die Entwickler bekannte und als kritisch einzustufende Sicherheitslücken beseitigt sowie eine Reihe weiterer Fehler behoben haben.
So haben die VideoLAN-Entwickler eine Schwachstelle beim Umgang mit Real-Media-Dateien ausgemerzt. In bisherigen VLC-Versionen (bis 1.1.5) konnte mit speziell präparierten RM-Dateien ein Pufferüberlauf provoziert werden, der sich zum Einschleusen und Ausführen von Code ausnutzen lässt. Die Lücke ist seit Anfang dieses Jahres bekannt.
Zwei weiteren Sicherheitslücken der Vorversionen stecken im Dekoder für Videos im CDG-Format, das für Karaoke-CDs genutzt wird. Hier können Speicherüberläufe ausgenutzt werden, um beliebigen Code einzuschleusen und auszuführen. Diese Schwachstelle ist erst kürzlich bekannt geworden. Auch potenziell ausnutzbare Fehler bei der Verarbeitung von Untertiteln sind behoben worden.
Zahlreiche Verbesserungen und Fehlerbeseitigungen runden die neue VLC-Version ab. So haben die Entwickler das Dekodieren von Videos im VP8-Format von Google WebM-Projekt beschleunigt. Auch die VLC-Versionen für Windows und Mac unterstützen nun MPC VS7 und VS8 (Musepack), unter Linux/Unix klappt das schon länger.
VLC Media Player 1.1.6 läuft ab Windows 2000, der Download ist knapp 20 MB groß. Auch eine portable Version ist erhältlich. Die Unterstützung älterer VLC-Versionszweige einschließlich 1.0.* mit Updates haben die Entwickler eingestellt. Alle Nutzer sollten daher auf die aktuelle Version umsteigen. Tipps und Tricks zum VLC Media Player finden Sie in unserem VLC-Ratgeber.
Wunder-Player VLC
Qualitäts-Boost: Schärferes Bild und klangvollerer Ton
Spielen Sie eine fabrikneue DVD über den VLC Player ab, erhalten Sie in der Regel einen optimalen Ton sowie ein ansehnliches Bild. Bei kopierten Filmen lässt die Qualität jedoch oftmals zu wünschen übrig. In diesem Fall können Sie über die die Option "Erweiterte Einstellungen" eine Palette an Filtern und Einstellungsmöglichkeiten aufrufen. Diese erlauben Ihnen beispielsweise den Farbton, den Kontrast sowie die Helligkeit ganz nach Ihrem Geschmack zu justieren. Über den Reiter "Equalizer" gleichen Sie Tonstörungen aus und erhöhen somit Sound-Qualität. Hinkt der Ton einmal hinterher, das heißt, bewegen die Schauspieler die Lippen einmal nicht synchron zum Ton, können Sie dieses Problem über den Audio-Synchronisationsausgleich beheben. Achtung: Den Wert müssen Sie in Millisekunden eintippen. Beispiel: Verwenden Sie für 4 Sekunden den Wert -4000.
Spielen Sie eine fabrikneue DVD über den VLC Player ab, erhalten Sie in der Regel einen optimalen Ton sowie ein ansehnliches Bild. Bei kopierten Filmen lässt die Qualität jedoch oftmals zu wünschen übrig. In diesem Fall können Sie über die die Option "Erweiterte Einstellungen" eine Palette an Filtern und Einstellungsmöglichkeiten aufrufen. Diese erlauben Ihnen beispielsweise den Farbton, den Kontrast sowie die Helligkeit ganz nach Ihrem Geschmack zu justieren. Über den Reiter "Equalizer" gleichen Sie Tonstörungen aus und erhöhen somit Sound-Qualität. Hinkt der Ton einmal hinterher, das heißt, bewegen die Schauspieler die Lippen einmal nicht synchron zum Ton, können Sie dieses Problem über den Audio-Synchronisationsausgleich beheben. Achtung: Den Wert müssen Sie in Millisekunden eintippen. Beispiel: Verwenden Sie für 4 Sekunden den Wert -4000.
Hotkeys: Cleverer steuern
Der VLC Player gehört zwar nicht gerade zu den speicherhungrigen Download-Schwergewichten, sein Funktionsumfang lässt sich allerdings wiederum sehen. Shortcuts - auch Hotkeys genannt - helfen, um sich nicht jedes Mal aufwendig durch das Menü klicken zu müssen. Unter den Dialogfenster "Einstellungen" finden Sie die Option "Hotkeys-Einstellungen". Klicken Sie auf das Pfadverzeichnis, offenbart sich eine übersichtliche Palette an äußerst nützlichen Funktionen. Diese können Sie je nach Belieben über die Kombinationen "Alt", "Strg", "Shift" sowie einen beliebigen Buchstaben, eine Ziffer oder eine Pfeiltaste definieren. Beispiel: Möchten Sie einen kurzen Sprung vorwärts machen, um eine nervige Szene zu überspringen, setzen Sie ein Kontrollhäkchen neben "Shift" und wählen die nach-rechts-Pfeiltaste.
Der VLC Player gehört zwar nicht gerade zu den speicherhungrigen Download-Schwergewichten, sein Funktionsumfang lässt sich allerdings wiederum sehen. Shortcuts - auch Hotkeys genannt - helfen, um sich nicht jedes Mal aufwendig durch das Menü klicken zu müssen. Unter den Dialogfenster "Einstellungen" finden Sie die Option "Hotkeys-Einstellungen". Klicken Sie auf das Pfadverzeichnis, offenbart sich eine übersichtliche Palette an äußerst nützlichen Funktionen. Diese können Sie je nach Belieben über die Kombinationen "Alt", "Strg", "Shift" sowie einen beliebigen Buchstaben, eine Ziffer oder eine Pfeiltaste definieren. Beispiel: Möchten Sie einen kurzen Sprung vorwärts machen, um eine nervige Szene zu überspringen, setzen Sie ein Kontrollhäkchen neben "Shift" und wählen die nach-rechts-Pfeiltaste.
Netzwerk-Streaming: Rechner einbinden
Filme lassen sich über den VLC Player nicht nur lokal auf dem Rechner abspielen, sondern zudem auch übers Netzwerk. Vorteil: Auf diese Weise können gleich mehrere Nutzer Musik oder Videos genießen, ohne sich dabei vor ein und denselben Monitor zu quetschen. So geht's: Starten Sie den Assistenten unter dem Menüpunkt "Datei". Wählen Sie anschließend das zu streamende Format aus und klicken Sie auf "RTP Unicast", sollte es sich um einen Rechner handeln. Unter "Ziel" müssen Sie die IP-Adresse des im Netzwerk befindlichen Zielrechners eintragen.
Filme lassen sich über den VLC Player nicht nur lokal auf dem Rechner abspielen, sondern zudem auch übers Netzwerk. Vorteil: Auf diese Weise können gleich mehrere Nutzer Musik oder Videos genießen, ohne sich dabei vor ein und denselben Monitor zu quetschen. So geht's: Starten Sie den Assistenten unter dem Menüpunkt "Datei". Wählen Sie anschließend das zu streamende Format aus und klicken Sie auf "RTP Unicast", sollte es sich um einen Rechner handeln. Unter "Ziel" müssen Sie die IP-Adresse des im Netzwerk befindlichen Zielrechners eintragen.
Kino-Feeling: Mehrere gucken zu
Möchten Sie mehrere Rechner einbinden, so wählen Sie die Option "RTP Multicast". Im Bereich "Ziel" müssen Sie nun die IP-Adresse der Zielrechner eintragen. Verwenden Sie hierfür eine Multicast-Adresse, die aus einer Spannbreite von IP-Adressen besteht.
Möchten Sie mehrere Rechner einbinden, so wählen Sie die Option "RTP Multicast". Im Bereich "Ziel" müssen Sie nun die IP-Adresse der Zielrechner eintragen. Verwenden Sie hierfür eine Multicast-Adresse, die aus einer Spannbreite von IP-Adressen besteht.
Unterhaltung aus dem Netz: Clips streamen
Sie möchten Clips von Youtube und Co. aus dem Netz über den VLC Player abspielen und dabei nicht nur einen. Kein Problem. Klicken Sie unter dem Menüpunkt "Öffnen" auf den Reiter "Netzwerk" und kopieren den entsprechenden Link in die Adresszeile. Das entsprechende Protokoll muss dabei auf "HTTP" im Drop-down-Menü gestellt sein. In der Wiedergabeliste sehen alle gesammelten Links zwischen denen Sie nur bequem hin- und herwechseln können.
Sie möchten Clips von Youtube und Co. aus dem Netz über den VLC Player abspielen und dabei nicht nur einen. Kein Problem. Klicken Sie unter dem Menüpunkt "Öffnen" auf den Reiter "Netzwerk" und kopieren den entsprechenden Link in die Adresszeile. Das entsprechende Protokoll muss dabei auf "HTTP" im Drop-down-Menü gestellt sein. In der Wiedergabeliste sehen alle gesammelten Links zwischen denen Sie nur bequem hin- und herwechseln können.
Overlay: Screenshots, kein Problem
Videos laufen in jeder Player-Software standardmäßig im "Overlay"-Modus. Dabei werden die Filmbilder in das Player-Fenster projiziert. Der angezeigte Film befindet sich dabei im Arbeitsspeicher der Grafikkarte. Deshalb wird er auch nicht erfasst, wenn Sie das angezeigte Bild über die Taste "Druck" knipsen möchten.Gehen Sie zuerst im Programm auf "Einstellungen, Einstellungen" und klicken Sie im linken Bereich des Dialogs auf "Video". Tragen Sie hinter "Videoschnappschuss-Verzeichnis" ein, unter welchem Pfad die Aufnahmen gespeichert werden sollen. Über die Liste hinter "Videoschnappschuss-Format" können Sie wählen, ob das Bild im Format PNG oder JPG gespeichert werden soll. Danach klicken Sie auf "Sichern". Starten Sie jetzt die Wiedergabe des Films, und wählen Sie die gewünschte Szene aus. Über "Video, Schnappschuss" oder einen von Ihnen gesetzten Hotkey erzeugen Sie den Screenshot.
Videos laufen in jeder Player-Software standardmäßig im "Overlay"-Modus. Dabei werden die Filmbilder in das Player-Fenster projiziert. Der angezeigte Film befindet sich dabei im Arbeitsspeicher der Grafikkarte. Deshalb wird er auch nicht erfasst, wenn Sie das angezeigte Bild über die Taste "Druck" knipsen möchten.Gehen Sie zuerst im Programm auf "Einstellungen, Einstellungen" und klicken Sie im linken Bereich des Dialogs auf "Video". Tragen Sie hinter "Videoschnappschuss-Verzeichnis" ein, unter welchem Pfad die Aufnahmen gespeichert werden sollen. Über die Liste hinter "Videoschnappschuss-Format" können Sie wählen, ob das Bild im Format PNG oder JPG gespeichert werden soll. Danach klicken Sie auf "Sichern". Starten Sie jetzt die Wiedergabe des Films, und wählen Sie die gewünschte Szene aus. Über "Video, Schnappschuss" oder einen von Ihnen gesetzten Hotkey erzeugen Sie den Screenshot.
Shoutcast: Unterhaltung je nach Wahl
Der VLC Player spielt nicht nur eigenen Content ab, also Videos und Songs, die bei Ihnen auf der Festplatte liegen. Der Wunder-Player holt sich zudem Inhalte aus dem Internet - dazu gehören Videos und Radiostationen, so genannte Shoutcasts. Klicken Sie dazu unter "Ansicht, Wiedergabelisten". Praktisch: Die Suchfunktion findet Medien je nach Geschmack.
Der VLC Player spielt nicht nur eigenen Content ab, also Videos und Songs, die bei Ihnen auf der Festplatte liegen. Der Wunder-Player holt sich zudem Inhalte aus dem Internet - dazu gehören Videos und Radiostationen, so genannte Shoutcasts. Klicken Sie dazu unter "Ansicht, Wiedergabelisten". Praktisch: Die Suchfunktion findet Medien je nach Geschmack.
Neue Optik: Alternative Skins für den VLC
Trotz seines üppigen Funktionsumfangs glänzt der VLC Player nicht gerade durch sein optisches Äußeres. Dies lässt sich allerdings ändern. Laden Sie sich dazu unter Videolan.org die passenden Skins herunter und entpacken das Archiv in den bereits vorgefertigten Ordner im Pfadverzeichnis \Programme\Videolan\Vlc\Skins. Über das Dialogfenster "Einstellungen" und die Option "Interface" (zu deutsch: Bedienerführung) wählen Sie den entsprechenden Skin aus.
Trotz seines üppigen Funktionsumfangs glänzt der VLC Player nicht gerade durch sein optisches Äußeres. Dies lässt sich allerdings ändern. Laden Sie sich dazu unter Videolan.org die passenden Skins herunter und entpacken das Archiv in den bereits vorgefertigten Ordner im Pfadverzeichnis \Programme\Videolan\Vlc\Skins. Über das Dialogfenster "Einstellungen" und die Option "Interface" (zu deutsch: Bedienerführung) wählen Sie den entsprechenden Skin aus.
Transkodieren: Medien-Formate konvertieren
Nicht jeder schleppt gerne seinen Laptop mit, um sich einen Film anzusehen. Hierfür eignen sich tragbare Abspielgeräte wie der iPod oder Smartphones. Doch: Bevor Sie das Video in vollen Zügen genießen können, sollten Sie es in das richtige Format bringen. Dazu gehören Kriterien wie Auflösung und der entsprechende Audio- sowie Video-Codec. Den dazugehörigen Assistenten finden Sie unter "Datei, Streaming-Assistent". Die Funktion führt Sie schrittweise durch den Konvertierungsprozess. Hierbei müssen Sie beispielsweise die Auflösung des Geräts festlegen, das die konvertierte Datei abspielen soll.
Nicht jeder schleppt gerne seinen Laptop mit, um sich einen Film anzusehen. Hierfür eignen sich tragbare Abspielgeräte wie der iPod oder Smartphones. Doch: Bevor Sie das Video in vollen Zügen genießen können, sollten Sie es in das richtige Format bringen. Dazu gehören Kriterien wie Auflösung und der entsprechende Audio- sowie Video-Codec. Den dazugehörigen Assistenten finden Sie unter "Datei, Streaming-Assistent". Die Funktion führt Sie schrittweise durch den Konvertierungsprozess. Hierbei müssen Sie beispielsweise die Auflösung des Geräts festlegen, das die konvertierte Datei abspielen soll.
Für Fortgeschrittene: Transkodieren wie die Profis
Aktivieren Sie den Menüpunkt "Öffnen", setzen ein Kontrollhäkchen neben "Streamen/Sichern" und klicken danach auf "Einstellungen", erlaubt Ihnen der VLC Player deutlich mehr Eingriffsmöglichkeiten. Praktisch: Der Transkodiervorgang eignet sich zudem hervorragend, um DVDs zu rippen. Wählen Sie dazu als Quelle die DVD.
Aktivieren Sie den Menüpunkt "Öffnen", setzen ein Kontrollhäkchen neben "Streamen/Sichern" und klicken danach auf "Einstellungen", erlaubt Ihnen der VLC Player deutlich mehr Eingriffsmöglichkeiten. Praktisch: Der Transkodiervorgang eignet sich zudem hervorragend, um DVDs zu rippen. Wählen Sie dazu als Quelle die DVD.


