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Fast ein Viertel aller Android-Apps gilt als potenziell gefährlich

05.11.2012 | 18:02 Uhr |

Trotz der Einführung neuer Sicherheitsmechanismen im Google Play Store steigt die Zahl von potenziell gefährlichen Apps weiter an. Mittlerweile werden mehr als 100.000 Android-Anwendungen als „bedenklich“ eingestuft.

Das Sicherheitsunternehmen Bit9 hat in einer aktuellen Studie Googles Play Store für Android-Apps unter die Lupe genommen und kommt dabei zu erschreckenden Ergebnissen. Von den rund 412.000 untersuchten Android-Anwendungen wurden ganze 100.000 als „bedenklich“ eingestuft.

Laut Bit9 verlangt fast ein Viertel aller Android-Apps zweifelhafte Zugriffsrechte von Smartphone- und Tablet-Besitzern. So benötigen 42 Prozent der 100.000 Anwendungen Lokalisierungsdaten per GPS. Besonders beliebt sind diese bei Entwicklern von Wallpaper- und Spiele-Apps sowie Utilities. 31 Prozent der Anwendungen wollen auf die Telefonbucheinträge der Nutzer zugreifen, während sich 26 Prozent mit persönlichen Daten wie etwa Kontakten oder dem Email-Konto verknüpfen.

So machen Sie Ihr Smartphone sicher

Ein signifikanter Anteil an Google-Play-Apps habe Zugriff zu vertraulichen und potenziell gefährlichen Daten des Nutzers, bestätigt Harry Sverdlove, Chief Technology Officer bei Bit9. Wenn eine harmlose Wallpaper-App GPS-Daten benötigt, sei das als sehr bedenklich einzustufen und sollte den Nutzer alarmieren. Weiterhin würde mehr als ein Viertel der Apps ohne das Wissen des Smartphone- oder Tablet-Besitzers auf Kontaktdaten und Emails zugreifen, was vor allem beim Einsatz des Android-Geräts am Arbeitsplatz gefährlich werden könnte. Aus diesem Grund ist es ratsam, die Zugriffsrechte jeder App nach der Installation genau zu prüfen und gegebenenfalls einzugrenzen.

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