Auch bei der Administration hat sich Microsoft Gedanken gemacht. So lassen sich die Pocket-PCs oder Smartphones bei den Sicherheitsrichtlinien fast wie normale PCs im System administrieren. Die Länge und Sicherheitsstufe des Passworts wird dann durch den Administrator des Exchange Server 2003 vorgegeben.
Eine Zertifikat-basierte Authentifizierung hilft Anwendern beim Zugriff auf das Unternehmensnetzwerk - ein "Haupt"-Passwort reicht aus um auf die Daten zugreifen zu können.
Ebenfalls sehr interessant scheint die Funktion "Remote Reset". Sollte das Gerät einmal gestohlen werden - oder einfach im Taxi liegen bleiben, kann der Administrator sozusagen per Knopfdruck die Unternehmens-Daten auf dem PDA löschen. Da die Daten auch auf dem Exchange-Server vorliegen gehen hierbei auch keine Daten verloren - sie können auf einem neuen Gerät sofort wieder aufgespielt werden.
Damit die Datenmenge nicht zu sehr ins Geld geht hat Microsoft auch eine Datenkomprimierung eingebaut. Daten zwischen Windows Mobile-Geräten und dem Exchange Server 2003 werden komprimiert ausgetauscht und sollen so zwischen 35 und 50 Prozent weniger Bandbreite ermöglichen.
Microsoft kämpft seit Jahren darum, in den Markt mobiler Endgeräte und Handys einzudringen. Mit der Verschmelzung der Gerätetypen von Handy, PDA und Smartphone haben sich erste größere Erfolge für den weltgrößten Softwarehersteller eingestellt.
Nach Erhebungen von Gartner zieht inzwischen das Betriebssystem Windows sogar an Marktführer Palm vorbei. Nach jüngsten Zahlen führte Windows CE im ersten Quartal 2005 den Markt für Taschen-PCs mit 46 Prozent Marktanteil noch vor RIM (20,8) und Palm OS (20 Prozent) an.
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