Die meisten Haushalte haben mehr als einen Rechner in ihrem lokalen Netz, Router sind mittlerweile bei nahezu jedem DSL-Anschluss eine gängige Netzwerkkomponente. Hier ist es für Sie aber wichtig zu wissen, dass jede individuelle Netzwerkkomponente gegen Angriffe abgesichert sein sollte. Daher bietet Kaspersky seine Schutzprogramme auch für Endkunden als Mehrplatzlizenzen an, wahlweise für Installationen auf drei oder fünf unterschiedlichen PCs.
Doch auch für Ihre eigentliche Netzwerk-Hardware, also Router oder für zusätzliche Access Points sollten Sie das Aktualitätsprinzip anwenden. Denn bei Routern handelt es sich im Endeffekt um kleine Computer, die mit einem speziellen Betriebssystem, häufig auch Firmware genannt, arbeiten. Auch in dieser Firmware werden immer wieder Fehler gefunden, welche die verwendete Hardware anfällig für Angriffe von außen oder innen macht.
Eine weitere, oft vernachlässigte Form der Attacken ist das Pharming. Dabei versuchen die Angreifer, den eigentlichen DNS-Server im LAN durch eine manipulierte Alternative zu ersetzen. DNS-Server liefern den angeschlossenen Systemen, und damit auch den Browsern, Informationen, wo sich Webseiten und anderer Netzwerk-Ressourcen befinden. Schaffen es die Kriminellen, einen eignen DNS-Server in das Netzwerk zu schleusen, können sie Ihre Internet-Anfragen auf eigene Websites umleiten. Diese Attacke fällt dadurch auf, dass Sie ständig auf falschen Webseiten landen. Sollten Sie Opfer eines Pharming-Angriffs sein, können Sie das mit dem Profifunktionen der Kaspersky Internet Security 2010 herausfinden. Dort finden Sie das Analysetool für Netzwerk-Traffic, in dem Sie beispielsweise alle DNS-Anfragen filtern können. Tauchen dann mehr als zwei verschiedene IP-Adressen auf, haben Sie zumindest mehrere DNS-Server im System, ein Hinweis auf eine erfolgreiche Pharming-Attacke.
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