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Windows 8 soll Hackern das Leben schwer machen

20.09.2011 | 16:30 Uhr |

Virenschreiber und Hacker sollen es mit Windows 8 deutlich schwerer haben als mit Windows 7. Dazu verbessert Microsoft nicht nur den Windows Defender gründlich.

Schon bei Windows 7 hat Microsoft verstärkt auf den Aspekt der Sicherheit geachtet. Mit Windows 8 will man Malware und Hackern das Leben noch einmal etwas schwerer machen. Darum bessert Microsoft in Windows 8 bei einigen Sicherheits-Funktionen nach:

  • Bereits in Windows Vista verschiebt ASLR (Address Space Layout Randomization) nach dem Zufallsprinzip bestimmte Code-Anteile des Betriebssystems an eine andere Stelle. Dadurch wird Schadcode unwirksam, der sich am Speicherort des zu infiltrierenden Codes orientiert. In Windows 8 wird ASLR auf mehr Bereiche ausgedehnt und das Zufallsprinzip verbessert.

  • Neue Integritätsprüfungen sollen Exploits ausschließen. Auch beim Schutz einzelner Programme setzt Microsoft auf eine ASLR-ähnliche Technik.

  • Windows 8 erhält einen besseren Kernel-Schutz . Dadurch sollen beispielsweise die unteren 64 KB des CPU-Speichers Hackern verschlossen bleiben.

  • Der Internet Explorer in Windows 8 soll besser schützt werden. Auch für ihn kommt die neue ASLR-Technik zum Einsatz.

Wer keine Antiviren-Software installiert hat, soll von einem verbesserten Windows Defender profitieren. Der soll in Windows 8 nicht nur Spyware und Adware verfolgen, sondern auch gegen Viren und Würmer vorgehen – in Echtzeit, also im Hintergrund. Dabei habe man bei Microsoft darauf geachtet, dass sich der Defender trotz allem möglichst wenig störend verhalten solle.

Alles über Windows 8

Auf PCs mit dem UEFI-Feature „Secure Boot“ soll Windows 8 in einer sicheren Umgebung starten und Firmware und Firmware-Updates durchleuchten können. Dadurch soll Malware noch vor dem eigentlichen Systemstart aus dem Verkehr gezogen werden.

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