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Smartphones bergen größeres Risiko als Laptops

03.06.2008 | 16:05 Uhr |

Smartphones nehmen immer mehr zu - doch gerade in Geschäftsbereichen bergen diese elektronischen Helfer ein hohes Risiko, wie eine aktuelle Untersuchung zeigt.

Eine neue Untersuchung bei einer Gruppe von 300 Mitarbeitern der Datenschutz- und Verschlüsselungsfirma Credant Technologies hat ergeben, dass Smartphones ein höheres Sicherheitsrisiko bergen als Laptops und mobile Speichergeräte. Das meldet unsere US-amerikanische Schwesterpublikation Infoworld. Im Zusammenhang mit dieser Datenerhebung fürchten 94 Prozent der leitenden IT-Mitarbeiter, PDAs stellen ein Sicherheitsrisiko dar - vergleichsweise dazu betrachten 88 Prozent mobile Speichergeräte als besorgniserregend.

Nahezu acht von zehn Laptop-Nutzern bezeichnen Notebooks als Risikofaktor. Nur vier von zehn haben ihre Daten im Gerät verschlüsselt - die übrigen sechs betrachten es als nicht notwendig, Informationen zu schützen. Eine besondere Gefahr bei PDAs/Smartphone stellt die Vernachlässigung eines Passworts dar. Über die Hälfte der Mitarbeiter gaben zu verstehen, sie würden sich von der Vergabe eines Passworts nicht "nerven lassen". Problem: 9 von 10 Smartphones ermöglichten einen Zugang zum Firmennetzwerk ohne zusätzlichen Schutz wie Passwort. 81 Prozent der Telefone boten keine Option für Zugangsbeschränkungen.

Weiteres Problem: Smartphones seien leichte Beute für Diebe und der Zugang zu Informationen dadurch stark gefährdet. "Unternehmen müssen die Kontrolle über diese Geräte und der darauf gespeicherten Informationen zurückbekommen," empfiehlt Peter Mitteregger, Vize-Präsident von Credant Technologies Europa.

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