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"Scribbos" verspricht sichere Datenübertragung

05.09.2009 | 13:49 Uhr |

Der Managed File Transfer-Spezialist Stonebranch hat eine Lösung für sichere Online-Kommunikation vorgestellt. Um Unternehmen vor den Risiken von Datenverlusten zu schützen, setzt "Scribbos" unter anderem darauf, Übertragungen immer mit modernster Verschlüsselung durchzuführen.

"Die Frage der Sicherheit ist nicht eine der Stärke, sondern der tatsächlichen Nutzung eines Produkts - nicht nur intern, sondern auch durch Empfänger ohne zusätzliche Software", betont Stonebranch-CEO Wolfgang Bothe gegenüber pressetext. Durch die immer aktive Verschlüsselung soll Scribbos E-Mail und FTP, wo solche Sicherheitsvorkehrungen vielfach in Nutzerhand liegen, ausstechen - und das bei einer für Anwender einfachen Bedienung. Scribbos, das von einer gleichnamigen Stonebranch-Tochter vermarktet wird, ist auf einen flexible Einsatz angelegt. Die Lösung kann dem Anbieter zufolge sowohl als SaaS-Version, in lokalen IT-Umgebungen oder als mobile Applikation betrieben werden. Um eine einfache Bedienung durch Anwender zu gewährleisten, bietet die Lösung ein E-Mail-artiges Interface, um Daten zu übertragen. Zur Unterstützung wird nötigenfalls auch ein 24-Stunden-Live-Support versprochen. Im Hintergrund wiederum sollen Tracking und Monitoring IT-Verantwortlichen die Möglichkeit sichern, interne und externe Compliance-Richtlinien zu erfüllen.

Punkten soll Scribbos insbesondere durch hohe Sicherheit. Zwar ist es möglich, E-Mails zu verschlüsseln, FTPS zu nutzen oder andere Ansätze für die sichere Datenübertragung zu verfolgen. "Die Umsetzung, das dauernde Management und die Komplexität der Anwendung machen viele existierende Lösungen schwer durchsetzbar. User umgehen die Tools häufig, da Kunden und Geschäftspartner nicht die nötigen Möglichkeiten haben", meint Bothe. Scribbos dagegen soll auch die sichere Kommunikation mit Personen leicht machen, die selbst keine Scribbos-Kunden sind. "Scribbos als Webanwendung bietet via Browser alle nötigen Funktionen, sodass zum Empfangen nur eine Internetverbindung nötig ist", so der Stonebranch-CEO.

Hintergrund der Entwicklung ist nicht zuletzt das wirtschaftliche Risiko, das mit immer häufiger auftretenden Datenverlusten verbunden ist. In den letzten vier Jahren wuchsen die Datenverlustrate und die Fälle der Manipulation vertraulicher Daten um 180 Prozent, so Stonebranch unter Verweis auf Daten des Identity Theft Research Center. "Dabei kann das durchschnittliche Sicherheitsleck ein Unternehmen nach einer aktuellen Studie von Forrester Research zwischen 90 und 305 Dollar pro verlorenem Datensatz kosten", meint Bothe. (pte)

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