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Schwere ICQ-Lücke entdeckt

18.01.2011 | 16:00 Uhr |

Eine Lücke im Chat-Tool ICQ erlaubt Hackern den Nutzern Schadsoftware anstatt eines ICQ-Updates unterzuschieben. Bislang gibt es keine Lösung des Problems.

Das US-CERT informiert immer wieder über Sicherheitsprobleme. CERT steht für „Computer Emergency Response Team“. Dabei handelt es sich um eine Organisation der USA, die durch öffentliche Mittel finanziert wird.

Aktuell warnt das CERT vor einer gefährlichen ICQ-7-Lücke . Bei der automatischen Überprüfung nach Updates verifiziert ICQ nicht die Quelle. Theoretisch können Hacker dem Programm durch Spoofing eine falsche Download-Adresse unterjubeln. Anstelle des Updates landet dann ein Trojaner auf Ihrem PC.

Download: ICQ

Momentan kenne man keine Lösung des Problems, schreibt CERT. Wir empfehlen Ihnen deshalb ICQ nicht zu nutzen, bis ein Patch das Problem behebt. Weichen Sie alternativ auf einen Multimessenger wie Pidgin aus, damit können Sie weiter mit ihren ICQ-Kontakten chatten.

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