19.03.2012, 20:42

Michael Söldner

Sicherheit

Neue iPad-Diktat-Funktion speichert Nutzerdaten auf Apple-Servern

©apple.com

Die Diktat-Funktion gehört zu den Kernfeatures des iPad 3, speichert jedoch im Hintergrund Nutzerdaten auf den Servern des Herstellers.
Mit der Diktat-Funktion will Apple die Eingabe von Texten auf dem iPad 3 vereinfachen. Auf Knopfdruck können gesprochene Texte vom Gerät aufgezeichnet und in Schrift umgewandelt werden. Hierfür ist jedoch eine permanente Internet-Verbindung nötig, wird diese deaktiviert, so verschwindet auch die Diktat-Funktion.

Die Gründe hierfür liegen in einer stetigen Speicherung bestimmter Nutzerdaten auf den Apple-Servern. In den Datenschutzrichtlinien des Features wird darauf verwiesen, dass eingesprochene Texte an das Unternehmen gesendet werden, auch Namen, Adressbuchdaten und auf dem iPad gespeicherte Songtitel werden übermittelt.

Apple verweist jedoch darauf, dass die gesammelten Daten lediglich dazu dienen würden, die Diktat-Funktion zu verbessern. Eine Verbindung zu anderen persönlichen Daten sei nicht geplant. Durch eine spätere Deaktivierung des Diktat-Features kann zwar eine Löschung der neuesten Spracheingaben erfolgen. Ältere Eingaben werden jedoch länger gespeichert, um den Dienst weiter zu verbessern.
Wer die Funktion daher lieber deaktivieren möchte, kann dies in den Einstellungen unter „General“ „Keyboard“ „Dictation“ per Schieberegler realisieren.
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