30.03.2012, 17:33

Michael Söldner

Sicherheit

Neue Trojaner infiltrieren Macs mit alten Tricks

Derzeit befinden sich mehrere Trojaner im Umlauf, die gezielt Macs infiltrieren und dafür auf Mechanismen setzen, die seit Jahren auch in Windows-Systemen genutzt werden.
Normalerweise leiden Apples Mac-Rechner nur selten unter Viren und und Schadprogrammen. Doch Sicherheitsexperten von Alien Vault haben mehrere Trojaner ausgemacht, die gezielt Systeme mit Mac OS angreifen. In vermeintlich ungefährlichen Word-Dokumenten warten die Spähprogramme auf eine Aktivierung durch den Nutzer. Sobald die Datei aufgerufen wird, sendet sie den Namen des Nutzers und seine IP-Adresse an einen Server, der wiederum eine Hintertür für Hacker öffnet.

Ziel der Trojaner sei der Diebstahl von Nutzerinformationen. Durch die immer weiter zunehmende Verbreitung von Mac-Systemen bei Endanwendern und Organisationen werden auch Angriffe für die Hacker immer vielversprechender.
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Als Grundlage für die neuen Mac-Trojaner dienen alte Schwachstellen, die bereits seit Jahren auf Windows-Systemen ausgenutzt werden. Die Hacker können mittlerweile jedoch mehrere Schadprogramme bündeln und diese erst auf dem Zielrechner entscheiden lassen, welche Schwachstelle auf dem jeweiligen Betriebssystem ausgenutzt werden soll. Da sich die Server der Hacker in China befinden, ist auch eine politische Motivation der Angriffe nicht auszuschließen.
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