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Kritische Lücke in ICQ

22.04.2008 | 10:54 Uhr |

Den weitverbreiteten und beliebten Chat-Client ICQ plagt eine Sicherheitslücke, über die ein Angreifer einen Schadcode in das System des Nutzers einschleusen kann, um dessen Rechner zu kapern.

Das Sicherheitsunternehmen Secunia hat ein höchst kritisches Leck im Chat-Client ICQ gemeldet , über das ein Angreifer auf das System des Nutzers zugreifen und es folglich übernehmen kann. Die Schwachstelle ist auf einen Begrenzungsfehler zurück zu führen, der entstehen kann, sobald der Nutzer seinen persönlichen Status (online, offline, beschäftigt, etc.) über den Status-Manager setzt.

Schickt ein Nutzer einem anderen Chat-Partner eine Chat-Nachricht und liegt dem ein manipulierter persönlicher Status zugrunde, kann der Angreifer einen Pufferüberlauf verursachen und folglich einen Schadcode in das System einschleusen. Secunia meldet dieses Sicherheitsproblem für die Version 6 Build 6043.

ICQ wurde über die Sicherheitslücke seitens des Entdeckers bereits vor einigen Wochen informiert und hatte bereits Anfang März die Lücke per Auto-Update gestopft. Auch in den Dowload-Versionen von ICQ ist der Fix bereits enthalten. Secunia hat allerdings erst jetzt öffentlich - auf die eigentlich bereits gestopfte - Sicherheitslücke aufmerksam gemacht.

Tipp: Möchte der Nutzer sein Chat-Tool selbst überprüfen, bietet ihm Secunia das Check-Tool Personal Software Inspector (PSI) zum kostenlosen Download .

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