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Kontoführungssoftware immer beliebter

01.11.2007 | 16:03 Uhr |

Bereits ein Viertel der deutschen Online-Banking-Nutzer setzt spezielle Kontoführungssoftware für die Transaktionen ein. Die kostenlosen Portalangebote der Banken erfüllen die Ansprüche einiger Kontoinhaber nur selten.

Bei Transaktionen im Online-Banking setzt bereits ein Viertel der deutschen Bankkunden auf eine fest installierte Kontoführungssoftware. Liegt das Nettoeinkommen des Haushalts über 2500 Euro, so greift sogar jeder dritte Kunde auf ein entsprechendes Programm zurück. Gerade finanzstarke Haushalte benötigen häufiger spezielle Funktionen für die Buchführung, Finanzplanung und Verwaltung von Konten bei mehreren Banken. Die kostenlosen Angebote auf den Webseiten der Kreditinstitute erfüllen diesen Anspruch in der Regel nicht. Anwender, die hingegen nur auf die Kontodarstellung über den Webbrowser zurückgreifen, profitieren vom installationsfreien Zugriff von jedem Rechner aus.

Zu diesen Ergebnissen kommt eine Trendstudie zu Bankpräferenzen, die vom Beratungs- und Softwarehauses PPI AG in Kooperation mit handelsblatt.com , wiwo.de und dem IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung erstellt wurde. Nutzern von Kontoführungssoftware ist demnach die intuitive und vollständige Übersicht ihrer Finanzsituation am wichtigsten. Die gleichzeitige Verwaltung von Konten bei mehreren Instituten wird von mehr als 80 Prozent der Befragten als sehr wichtig eingestuft. Für rund die Hälfte der Anwender von Kontoführungssoftware ist hingegen die Möglichkeit, komplexe Operationen wie Buchhaltung, Auswertungen oder Finanzplanung durchzuführen, ein wichtiger Faktor.

Nutzer der Webportale, die die jeweiligen Banken kostenlos anbieten, freuen sich über die Mobilität und den schnellen Zugriff auch ohne zusätzliche Software. Die einfache Darstellung der Kontodaten ist für 95 Prozent der Webportal-Anwender einer der wichtigsten Punkte. Die aus Sicherheitsgründen von vielen Banken geänderte Regelung zur Verwendung von Transaktionsnummern stößt hingegen nicht bei allen Nutzern auf Gegenliebe. Die bisher frei wählbaren TANs wurden bei vielen Anbietern durch eine vom Zufallsgenerator ausgewählte iTAN ersetzt. Dies bedeutet, dass der Bankkunde auch unterwegs die vollständige TAN-Liste bei sich tragen muss.

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