220814

Illegaler Datenhandel im Internet floriert

Der illegale Handel mit Daten floriert - dubiose Callcenter, die arglose Verbraucher täuschen, sind aber nur der sichtbare Teil des Problems. Immer häufiger werden Nutzerdaten von Cyberkriminellen im virtuellen Raum geklaut und auf geheimen Untergrundforen gehandelt.

Der Internetsicherheitsreport von Symantec beweist eindrucksvoll, wie Handel mit gestohlenen Konto- und Kreditkarteninformationen getrieben wird.

Allein im Jahr 2008 wurden demnach mehr als 45.000 Angebote für Personendaten auf Schwarzmarktforen beobachtet. Diese Daten entsprachen einem Volumen von 200 Millionen Euro. Mithilfe aller illegal angebotenen Konto- und Kreditkarten hätte ein potenzieller Wert von knapp fünf Milliarden Euro erzielt werden können.

Bei täglich rund 13.000 mit Schadcode infizierten Webseiten kann nur eine zweigleisige Sicherheitsstrategie schützen, wie die Sicherheitsexperten von Symantec betonen. Anrufe oder Mails, in denen gezielt nach den persönlichen Daten gefragt wird, verdienen Misstrauen - Phishing ist nach wie vor sehr verbreitet. Außerdem ist ein lückenloser Schutz des Computers unverzichtbar. Nur eine leistungsfähige und stets top-aktuelle Software kann Spionageprogramme und andere Malware vom PC fernhalten.

Fazit: Die Kombination von Technologie und gesundem Menschenverstand ist das beste Mittel gegen Datenklau.

0 Kommentare zu diesem Artikel
220814