23.05.2012, 17:02

Denise Bergert

Sicherheit

IBM verbietet seinen Mitarbeitern die Nutzung von Siri

©IBM

Bei IBM dürfen Mitarbeiter ihre eigenen Smartphones nutzen, Gespräche mit dem virtuellen Assistenten Siri sind aber aus Sicherheitsgründen verboten.
Seit zwei Jahren erlaubt IBM seinen Mitarbeitern, eigene Smartphones und Tablet-PCs für berufliche Zwecke zu nutzen. Die Lockerung der Richtlinien hat jedoch auch einige Tücken, wie der Konzern nun feststellen musste. So sehe sich IBM mit einer wahren Flut an unsicheren Apps über die entsprechenden Geräte konfrontiert, bestätigt Jeanette Horan, Chief Security Officer bei IBM.

Im Rahmen einer Umfrage unter den Beschäftigten hätte sich herausgestellt, dass nur ein sehr geringer Teil der Belegschaft über die Sicherheitsrisiken in Apps Bescheid wisse. Um die Unternehmensgeheimnisse zu wahren, hat IBM nun neue Richtlinien für die Nutzung eigener Geräte und Web-Services eingeführt. So sind beispielsweise File-Transfer-Dienste wie Dropbox bei IBM ab sofort tabu. Zu groß sei das Risiko, dass empfindliche Firmen-Interna über die Nutzung dieser Services nach außen dringe.
Unter die Nutzungsverbote bei IBM fällt auch Apples virtueller iOS-Assistent im iPhone 4S, Siri. Da alle Anfragen an die Software für die Weiterentwicklung von Siri auf Apples Servern gespeichert werden, besteht laut IBM auch hier ein Sicherheitsrisiko. So werden alle gesprochenen Befehle in Text umgewandelt und zusammen mit anderen Daten vom Smartphone an den US-Konzern übermittelt. Was Apple genau mit diesen Daten macht, ist unklar.
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