Sicherheit
Facebook verfolgt Nutzer und erstellt Bewegungsprofile
Auch nach der Abmeldung bei Facebook kann das soziale Netzwerk die Surf-Gewohnheiten seiner Nutzer durch zwei besonders hartnäckige Cookies noch weiter verfolgen.
Nachdem eine US-Universität bereits vor wenigen Tagen im Rahmen eines Experiments eine Hacker-Attacke auf Facebook startete, bei der 250 GigaByte an privaten Daten entwendet werden konnte, sorgt eine aktuelle Studie des Hamburgischen Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit heute ebenfalls für Aufsehen. Die Ergebnisse eines Tests ergaben dabei, dass Nutzer, die ihren Facebook-Account gelöscht haben, trotzdem weiterhin von dem sozialen Netzwerk verfolgt werden können.
Verantwortlich dafür sind die beiden Cookies „datr“ und „lu“, die rund zwei Jahre im Browser der Nutzer gespeichert werden. Mit Hilfe der „Kekse“ kann Facebook die entsprechenden Mitglieder jederzeit identifizieren, auch wenn sie gar nicht bei Facebook eingeloggt sind. Die Erkennung erfolgt über so genannte Social Plugins, die mittlerweile auf zahlreichen Websites zu finden sind. Über diese kann das Surf-Verhalten der Facebook-Nutzer genauestens dokumentiert werden.
Verantwortlich dafür sind die beiden Cookies „datr“ und „lu“, die rund zwei Jahre im Browser der Nutzer gespeichert werden. Mit Hilfe der „Kekse“ kann Facebook die entsprechenden Mitglieder jederzeit identifizieren, auch wenn sie gar nicht bei Facebook eingeloggt sind. Die Erkennung erfolgt über so genannte Social Plugins, die mittlerweile auf zahlreichen Websites zu finden sind. Über diese kann das Surf-Verhalten der Facebook-Nutzer genauestens dokumentiert werden.
Facebook - so schützen Sie Ihre Daten
In den vergangenen Wochen hatte sich Facebook für den Einsatz der Cookies gerechtfertigt und behauptet, die Tools dienten dazu, Nutzer vor Schadsoftware zu schützen und seien für spezifische Facebook-Features notwendig. Der aktuelle Prüfbericht zeigt jedoch, dass die beiden Cookie-Typen weder vor Hacker-Angriffen auf Konten schützen, noch für die Registrierung oder die „Angemeldet bleiben“-Funktion notwendig sind. Die Vermutung liegt also nahe, dass das soziale Netzwerk die Cookies einsetzt, um Bewegungsprofile seiner Nutzer für Marketing-Zwecke anzulegen.
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Nach wie vor finden Sie die Privatsphäre-Einstellungen im Untermenü von "Konto".
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Wir emfpehlen Ihnen "Benutzerdefiniert" und dann jede der folgenden Einstellungen eigenständig zu bearbeiten.
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Funktionsweise von Verbindungen
Sinnvoll ist vor allem die Beschränkung des untersten Eintrags auf "Benutzerdefiniert". Geben Sie einzelne Personen oder eine Liste wie "Gute Freunde" an. Peinliche Kommentare Dritter auf Ihrer Pinnwand sind dann nur für einen ausgewählten Kreis sichtbar.
Sinnvoll ist vor allem die Beschränkung des untersten Eintrags auf "Benutzerdefiniert". Geben Sie einzelne Personen oder eine Liste wie "Gute Freunde" an. Peinliche Kommentare Dritter auf Ihrer Pinnwand sind dann nur für einen ausgewählten Kreis sichtbar.
Funktionsweise von Markierungen
Schalten Sie die ersten beiden Optionen an, um weitgehend die Kontrolle über die Verbreitung von Beiträgen zu behalten, in denen Sie markiert wurden. Schränken Sie außerdem die Profil-Sichtbarkeit der Markierungen nach Belieben ein - etwa "Benutzerdefiniert". Deaktivieren Sie "Markierungsvorschläge", damit Facebook nicht Bilder Dritter scannt und Ihren Namen nennt, wenn Facebook Sie auf einem Foto erkennt. Die letzte Option verhindert, dass Dritte per Markierung angeben können, wo Sie sich gerade befinden.
Schalten Sie die ersten beiden Optionen an, um weitgehend die Kontrolle über die Verbreitung von Beiträgen zu behalten, in denen Sie markiert wurden. Schränken Sie außerdem die Profil-Sichtbarkeit der Markierungen nach Belieben ein - etwa "Benutzerdefiniert". Deaktivieren Sie "Markierungsvorschläge", damit Facebook nicht Bilder Dritter scannt und Ihren Namen nennt, wenn Facebook Sie auf einem Foto erkennt. Die letzte Option verhindert, dass Dritte per Markierung angeben können, wo Sie sich gerade befinden.
Andwendungen und Webseiten
Schränken Sie die Zahl der Anwendungen auf ein notwendiges Minimum ein, damit Ihre Daten so wenig wie möglich weitergegeben werden. Entfernen Sie darum auch alle Häkchen im zweiten Feld "Wie Nutzer deine Informationen…". Unter "Öffentliche Suche" entfernen Sie ebenfalls das Häkchen, damit Ihr Facebook-Profil nicht bei Google auftaucht. Einschränkung: Wer seinen Facebook-Account beruflich nutzt, möchte in der Regel gefunden werden und belässt das Häkchen.
Schränken Sie die Zahl der Anwendungen auf ein notwendiges Minimum ein, damit Ihre Daten so wenig wie möglich weitergegeben werden. Entfernen Sie darum auch alle Häkchen im zweiten Feld "Wie Nutzer deine Informationen…". Unter "Öffentliche Suche" entfernen Sie ebenfalls das Häkchen, damit Ihr Facebook-Profil nicht bei Google auftaucht. Einschränkung: Wer seinen Facebook-Account beruflich nutzt, möchte in der Regel gefunden werden und belässt das Häkchen.
Beschränke das Publikum für ältere Beiträge in deinem Profil
Mit dieser Option ändern Sie im Nachhinein die Sichtbarkeit älterer Beiträge.
Mit dieser Option ändern Sie im Nachhinein die Sichtbarkeit älterer Beiträge.
Blockierlisten
Hier blockieren Sie wie gehabt Personen und Anwendungsanfragen.
Hier blockieren Sie wie gehabt Personen und Anwendungsanfragen.
Sicherheitseinstellungen
Werfen Sie auch einen Blick in die "Kontoeinstellungen" und "Sicherheit". Aktivieren Sie "Sicheres Durchstöbern" und "Anmelde-Benachrichtigungen" zum Schutz vor Hackern. Misten Sie bei "Bekannte Geräte" aus und entfernen Sie alte Geräte, die Sie nicht mehr für Facebook nutzen. Beenden Sie alte "Aktive Sitzungen".
Werfen Sie auch einen Blick in die "Kontoeinstellungen" und "Sicherheit". Aktivieren Sie "Sicheres Durchstöbern" und "Anmelde-Benachrichtigungen" zum Schutz vor Hackern. Misten Sie bei "Bekannte Geräte" aus und entfernen Sie alte Geräte, die Sie nicht mehr für Facebook nutzen. Beenden Sie alte "Aktive Sitzungen".
Status aktualisieren
Unter dem Status-Schreiben-Fenster finden Sie die Buttons "Person markieren" und "Aktueller Ort". Verwenden Sie beides sparsam und mit Bedacht, um nicht zu viele Daten preiszugeben. Links neben "Posten" dürfen Sie für jeden einzelnen Post die Sichtbarkeit bestimmen. Machen Sie davon rege Gebrauch!
Unter dem Status-Schreiben-Fenster finden Sie die Buttons "Person markieren" und "Aktueller Ort". Verwenden Sie beides sparsam und mit Bedacht, um nicht zu viele Daten preiszugeben. Links neben "Posten" dürfen Sie für jeden einzelnen Post die Sichtbarkeit bestimmen. Machen Sie davon rege Gebrauch!
Status anpassen
Sie können die Sichtbarkeit auch im Nachhinein anpassen.
Sie können die Sichtbarkeit auch im Nachhinein anpassen.

04.11.11
Ein guter Bericht hätte am Schluß auch eine Entfernung der Cookies "for dummies" beschrieben.
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