28.02.2012, 20:40

Michael Söldner

Sicherheit

Ebay plant Änderung seines Bezahlsystems

©ebay.de

Das Online-Auktionshaus Ebay will seine Gebührenregelung anpassen und auch sein Bezahlsystem dahingehend verändern, dass Käufer ihr Geld erst an die Ebay-Betreiber überweisen, die den Betrag dann an den Händler weiterleiten.
Zur Jahresmitte will das Internet-Auktionshaus Ebay auf ein neues Bezahlsystem umsteigen. Die bislang genutzte direkte Zahlungsabwicklung zwischen Käufer und Händler entfällt. Stattdessen muss der fällige Betrag zuerst an Ebay überwiesen werden. Ist der Kunde mit seiner Ware zufrieden, wird das Geld an den Verkäufer transferiert.

Ebay will mit diesem Schritt für mehr Sicherheit sorgen. Wird der Artikel nicht verschickt oder entspricht er nicht der Beschreibung, so kann Ebay die Zahlung rückabwickeln. Als Zahlungsmöglichkeiten stehen weiterhin Überweisung, Kreditkarte, Lastschrift oder PayPal zur Verfügung. Bis zum tatsächlichen Geldtransfer an den Verkäufer sind je nach Händlerstatus Fristen von ein bis sieben Tagen vorgesehen.

Der neue Bezahldienst schlägt für gewerbliche Verkäufer mit Zusatzkosten in Höhe von zwei Prozent zu Buche. Darin enthalten sind auch die Gebühren für PayPal, die weder für den Käufer noch für den Verkäufer extra berechnet werden.
Bezahlen im Internet: Bezahlsysteme über spezielle Dienstleister

Wann genau Ebay auf das neue Bezahlsystem umsteigen möchte, ist noch nicht klar. Ein Pilotprojekt mit 500.000 Verkäufern Ende 2011 sei erfolgreich verlaufen. Entsprechend stünde einem Start im Sommer 2012 nichts mehr im Wege.
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