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17.07.2012, 17:08

Michael Söldner

Sicherheit

Android 4.1 Jelly Bean soll es Hackern schwerer machen

©android.com

Google will Hackern den eigenmächtigen Einstieg in sein neues Betriebssystem Android 4.1 durch bewährte Techniken erschweren.
Jelly Bean, das neue mobile Betriebssystem von Google, wird wohl eine harte Nuss für Hacker werden. Neue Schutzmechanismen sollen Android-4.1-Endanwender vor Angriffen und unrechtmäßigen Malware-Installationen schützen.

Hierfür setzt der Suchmaschinenriese auf eine Sicherungskontrolle namens Adress Space Layout Randomization. ASLR verteilt den Speicherplatz bei Programmzugriffen zufällig und erschwert es Hackern damit, Fehler in der Arbeitsspeicherzuweisung auszunutzen.

Auch Android 4.0 (Ice Cream Sandwich) verfügt bereits über ASLR, die Implementierung erwies sich jedoch als sehr ineffektiv. Hauptgrund dafür war das Fehlen einer zufälligen Verteilung von Speicherzugriffen. Jelly Bean soll in dieser Hinsicht deutlich schwerer zu knacken sein.
Google Android 4.1: Die wichtigsten Neuerungen - Jelly Bean

Im Gegensatz zu Apples iOS-Betriebssystem fehlt Android jedoch auch in der neuen Version eine wichtige Schutzmaßnahme: Auf iPad und iPhone lassen sich nur digital signierte Anwendungen starten. Google-Apps hingegen benötigen keine derartige Legitimation und lassen sich auch ohne Erlaubnis durch den Hersteller ausführen.
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