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Sharp FOMA SH902i: Schutz der Privatsphäre

04.04.2006 | 16:39 Uhr |

Während es in Europa in den meisten Fällen ausreicht, ein Handy mit gängigen Lifestyle-Features wie integrierten Kameras und MP3-Playern auszustatten, um eine ausreichend große Kundschaft zu erreichen, müssen sich die Hersteller in Japan ständig neue Gimmicks einfallen lassen, mit denen sie Kunden begeistern können. Beim SH902i, das in der kommenden Woche auf den japanischen Markt kommt, ist das "Special-Feature" nicht verspielt, sondern ziemlich sinnvoll: das Display lässt sich bei Bedarf in einen Modus schalten, der den Blickwinkel nahezu auf 90° einschränkt, ähnlich wie bei den ersten TFT-Baureihen (bei denen man das noch als technischen Mangel ansah).



Getreu dem Motto "it's not a bug, it's a feature" lässt sich so vermeiden, dass der Sitznachbar in der U-Bahn seitlich aufs Display schielt und so Einblick in persönliche Daten nehmen kann. Ein Lichtsensor sorgt darüber hinaus dafür, dass sich Display und Tastaturbeleuchtung automatisch der Umgebungshelligkeit anpassen. Ansonsten bekommt man mit dem Sharp SH902i alle Features, die man in Japan von einem Handy erwarten kann: angefangen beim QVGA-Display mit 320x240 Pixeln Auflösung und 262.144 Farben über eine 3,2-Megapixelkamera bis zum i-Mode-fähigen Browser und EMailclient ist alles mit dabei.


Die Laufzeit des Geräts ist typisch für seine Featuregewalt recht beschränkt: Dauergespräche werden nach etwa 2 Stunden vom leeren Akku unterbrochen. Auch das Gewicht zollt Tribut an die Ausstattung: mit 129 Gramm ist das SH902i relativ schwer, entspricht aber offenbar einer neueren Baureihe: im Vergleich zum ähnlich ausgestatteten deutschen Sharp 903 ist es stattliche 20g leichter.

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