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Sharp Advanced/W-ZERO3: Smartphone für Fortgeschrittene

Mit dem Advanced/W-ZERO3 stellt Sharp ein Smartphone vor, das Stil und mobile Office-Funktionalität vereint. Insbesondere die Bedienung lässt alle Möglichkeiten offen: numerischer Block, QWERTY-Tastatur und Touchscreen bieten sich für die einzelnen Aufgabengebiete an. Leider wird es nur für den japanischen Markt hergestellt.

Sharp hat auf der Computex ein Smartphone vorgestellt, das man sich auf den ersten Blick als wunderbares Accessoire in jeder Damenhandtasche vorstellt. Das Advanced/W-ZERO3 wirkt zunächst außerordentlich schmal, bei genauer Betrachtung offenbart sich jedoch ein featurereiches Business-Telefon, das vor allem eines nicht ist: handlich!

Das Sharp ZERO3 arbeitet unter Windows Mobile 6 unter verspricht daher den vollen Office-Komfort, den das Betriebsystem bietet. Kurznachrichten werden schnell über die numerische Tastatur getippt, für längere E-Mails kann, wie beim HTC S710 ( VDA V ), die seitlich ausziehbare QWERTY-Tastatur genutzt werden. Da ist die Touchscreen-Funktionalität des Displays schon fast überflüssig. Das Display hat eine Diagonale von drei Zoll und eine Auflösung von 480x800 Pixeln bei 65.536 Farben, Webseiten und lange E-Mails lassen sich darauf ebenso komfortabel betrachten wie die Fotos der 1,3-Megapixel-Kamera.

Angetrieben wird das Smartphone von einem Marvell PXA 270 mit 520 MHz und 128 MB RAM, weitere 256 MB stehen als Flash-ROM zur Verfügung. Zusätzlichen Speicher kann der Nutzer mit microSD-Karten hinzufügen. Der Datentausch erfolgt per WLAN, Infrarot oder USB, über die USB-Host-Funktion kann das Sharp ZERO3 dabei auch direkt mit anderen Peripheriegeräten kommunizieren. Telefonieren kann man mit dem Gerät auch, über den Netzstandard liegen keine Informationen vor. Interessant ist auch der Verzicht auf eine Bluetooth-Schnittstelle, kabellose Headsets können mit dem ZERO3 nicht verbunden werden, was nicht nur Businesskunden verärgern wird.

Verbaut wird die Technik in einem 135x50x17,9 mm großen Gehäuse, mit 157 g eignet es sich daher kaum für die Hosentasche, und auch die anfänglich erwähnte Geschäftsfrau dürfte jetzt ins Schwitzen geraten. Dafür verspricht der Hersteller eine maximale Gesprächszeit von sieben Stunden, der Standby-Betrieb wird mit 20 Tagen angegeben. Das kommt im Juli exklusiv für den japanischen Netzbetreiber Willcom auf den Markt, ein Preis ist nicht bekannt.

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