191981

Seti@home: Sicherheitslücke im Bildschirmschoner

07.04.2003 | 13:15 Uhr |

Die Entwickler des "Seti@home"-Projekts haben vor einer Sicherheitslücke in ihrem Bildschirmschoner gewarnt. Frühere Versionen des auf die Suche nach außerirdischem Leben getrimmten Programms sind für einen Buffer-Overflow-Angriff anfällig.

Die Entwickler des "Seti@home"-Projekts haben vor einer Sicherheitslücke in ihrem Bildschirmschoner gewarnt. Frühere Versionen des auf die Suche nach außerirdischem Leben getrimmten Programms sind für einen Buffer-Overflow-Angriff anfällig.

Für einen erfolgreichen Angriff hätte ein Cracker den Bildschirmschoner dazu bringen müssen, einen anderen als den Seti@home-Server zu kontaktieren. Abhilfe schafft das Update auf die Version 3.08. Der Download beträgt knapp 800 Kilobyte.

Seti@home ist mittlerweile eines der größten und am längsten andauernde Projekt für "distributed Computing". Der Seti-Bildschirmschoner wurde über vier Millionen Mal herunter geladen. Insgesamt konnten die Wissenschaftler aus Berkeley mehr als fünf Milliarden Signale untersuchen.

Hierbei stießen sie auf über 200 interessante Radioquellen, die auf intelligentes außerirdisches Leben hindeuten könnten. Rund 150 dieser Kandidaten wurden näher unter die Lupe genommen ( wir berichteten ).

seti@home: 150 Radioquellen werden jetzt genauer untersucht (PC-WELT Online, 19.03.2003)

Das Netz als Supercomputer (PC-WELT Online, 17.02.2003)

Aidsforschung und Aliensuche am PC (PC-WELT Online, 14.01.2002)

0 Kommentare zu diesem Artikel
191981