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x86-Maschinen verdrängen Unix-Server

27.11.2007 | 12:14 Uhr |

Unix-Server sind auf dem Rückzug, stattdessen setzen Unternehmen verstärkt auf x86-basierte Server. Dieser Trend zeichnete sich im dritten Quartal 2007 verstärkt ab, wie die Marktforscher von Gartner berichten.

Rund um den Globus werden verstärkt x86-Server eingesetzt. Die Verkaufszahlen für klassische Server mit Unix-Betriebssystemen waren dagegen im Quartal 3/2007 rückläufig. Sun Microsystems and IBM konnten aber trotz der rückläufigen Absatzzahlen den mit Unix-Servern erzielten Umsatz steigern. Hewlett-Packard stemmte sich gegen den Trend und steigerte im dritten Quartal 2007 nicht nur den Umsatz, sondern verkaufte sogar mehr Unix-Server als zuvor.

Insgesamt sank die Zahl der weltweit ausgelieferten Unix-Maschinen um 6,4 Prozent auf 103.267 Einheiten. Die meisten Unix-Server kamen von Sun, 52.038 an der Zahl. Das waren zwölf Prozent weniger als im dritten Quartal 2006. IBM lieferte 27.904 Unix-Server aus, 12,9 Prozent weniger als vor einem Jahr.

Der drittgrößte Hersteller von Unix-Servern war im dritten Quartal 2007 Hewlett-Packard mit 4098 Geräten, was entgegen dem Trend eine Zunahme um 29,4 Prozent war.

Bei den x86-Servern zeigt der allgemeine Verkaufstrend dagegen nach oben. Weltweit wurden im dritten Quartal 2007 9,5 Prozent mehr x86-Server als im Vorjahr verkauft. Das waren insgesamt 2,1 Millionen Stück. Davon stammten die meisten von HP, nämlich 631.399 Server, 20 Prozent mehr als vor einem Jahr. Dell lag auf Platz 2 mit 484.650 Servern, was eine Zunahme von 5,4 Prozent darstellt. IBM belegte den dritten Rang, danach folgen Fujitsu-Siemens und NEC.

Insgesamt boomt der Servermarkt, weltweit wurden im Quartal 3/2007 13,4 Milliarden US-Dollar (ca. 9.02 Mio Euro) umgesetzt, 2,6 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

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