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Intel verkleinert Core i7

26.02.2009 | 11:17 Uhr |

Die weltgrößte Computermesse CeBIT zeigt die IT-Welt von morgen. Wir haben die interessantesten Trends gesammelt. Teil 3: CPUs. Und warum Intel seinen neuesten Prozessor abspeckt.

Seit einiger Zeit ist Intels Core i7 erhältlich. Doch der Umstieg ist teuer: Die Quad-core-CPU benötigt den neuen Sockel LGA 1366, und auch der bisher übliche DDR2-Speicher lässt sich nicht mehr nutzen. Daher bringt Intel in der zweiten Jahreshälfte eine abgespeckte Version des Core i7, den Core i5 (Codename Lynnfield). Dieser Prozessor braucht zwar auch auch einen neuen Sockel (LGA 1160) und DDR3-SDRAM. Durch die vereinfachte Architektur sind beide jedoch günstiger als die Core-i7-Plattform.

AMD kontert mit einem Phänomen
Die Konkurrenz AMD setzt der neuen Intel-CPU den Phenom II entgegen. Dieser benötigt eine Sockel-AM3-Platine, lässt sich zum Teil aber auch in Sockel-AM2+-Boards betreiben. Außerdem unterstützen manche AM3-Hauptplatinen DDR2-SDRAM. Einen Konkurrenten zu Intels Atom-Prozessor, dessen neue Modelle dieses Jahr mit den Codenamen Moorestown und Medfield auf den Markt kommen sollen, will AMD nicht anbieten. Damit hält sich der Chiphersteller aus dem boomenden Netbook-Markt heraus, setzt dafür aber auf günstige Subnote-books - etwa mit der CPU Athlon Neo.

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