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Sendmail startet Test für Sende-Authentifizierung bei Mails

01.09.2004 | 12:40 Uhr |

Sendmail hat ein Plug-in für die Mail-Routing-Plattform "Sendmail" entwickelt. Das Unternehmen erhofft sich dadurch Verbesserungen bei der Abwehr von Spam.

Der Anbieter Sendmail hat ein spezielles Plug-in für die Mail-Routing-Plattform "Sendmail" entwickelt, das unerwünschte Mails besser als bisher abblocken soll. Dies berichtet unsere Schwesterpublikation Computerwoche .

Der Filter ergänzt den Mail Transfer Agent (MTA) und sortiert beispielsweise Werbenachrichten - Spam - nicht anhand von bestimmten Schlüsselworten aus, sondern überprüft statt dessen die Absendeadresse. Der "Milter" (Mail-Filter) ist unter dem Open Source Modell verfügbar und kann unter www.sendmail.net heruntergeladen werden. Der Hersteller hofft, dass möglichst viele Mail- und Sicherheitsadministratoren in Unternehmen das Modul testen.

Technisch basiert Milter auf dem Protokoll "Sender ID", das wiederum eine Kombination aus dem Sender Policy Framework (SPF) und Microsofts "Caller ID for E-Mail" darstellt. Für die Entwicklung von Sender ID ist eine spezielle Arbeitsgruppe der Internet Engineering Task Force (IETF) verantwortlich.

Um die Effektivität von Milter zu testen, ist es erforderlich, dass möglichst viele Unternehmen von ihnen verschickte elektronische Nachrichten authentifizieren. Empfangende Sites, etwa Provider oder andere Unternehmen, die Mail-Verkehr abwickeln, können die bei ihnen eingehenden Authentifizierungsdaten dann überprüfen. Durch den Vergleich der neuen Technik mit herkömmlichen Spam-Filtern erhofft sich Sendmail Aussagen über die Wirksamkeit der neuen Technik.

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