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Selbstmord per Internet verhindert

17.01.2001 | 17:21 Uhr |

Einen im Internet angekündigten Selbstmord hat ein 21-jähriger Bochumer durch seine schnelle Reaktion verhindert.

Das Internet gerät oft ins Kreuzfeuer der Kritik. Meist werden nur die negativen Seiten des Mediums hervorgehoben. Allerdings gibt es auch positive Aspekte, wie das folgende Beispiel zeigt.

Ein 15-Jähriger aus Ostdeutschland hatte beim Besuch eines Chatraums angekündigt, er wolle sich noch am selben Abend das Leben nehmen. Ein 21 Jahre alter Zivildienstleistender alarmierte daraufhin die Bochumer Polizei, die die Adresse des Jugendlichen ermittelte und Beamte an dessen Wohnort benachrichtigte.

In einem Gespräch stellte sich heraus, dass der Junge tatsächlich Probleme in der Schule hatte, mit denen er nicht zurechtkam. Nähere Angaben wollte die Polizei nicht machen. (PC-WELT, 17.01.2001, dpa/ eb)

Mordaufrufe per Napster (PC-Welt Online, 19.12.2000)

Verbrecherjagd im Netz (PC-WELT Online, 27.10.2000)

Heiße Ware im Netz (PC-WELT Online, 13.10.2000)

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