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Microsofts Stirling soll Sicherheit zentral verwalten

03.04.2008 | 13:45 Uhr |

Auf derSicherheitskonferenz von RSA Conference nächste Woche wird Microsoft Insidern zufolge eine Beta-Version seiner nächsten Security-Software "Stirling" verteilen.

Mit Stirling sollen Administratoren ab Mitte 2009 in die Lage sein, alle Security-Produkte von Microsoft zentral zu verwalten. Obwohl Stirling eine Weiterentwicklung des aktuellen Tools "Forefront" ist, hat Microsoft in diesem Bereich gegenüber spezialisierten Security-Firmen wie Symantec oder McAfee noch einiges aufzuholen.

"Stirling wird viele verschiedene Bereiche von Netz-, Server- und Client-Schutz berühren", sagt der unabhängige Berater Ronald Beekelaar aus Amsterdam, der Forefront gut kennt. "Microsoft muss das also zwischen verschiedenen Produkten koordinieren. Das bedeutet auch, dass Beta-Tester sich Stirling wirklich in all diesen Bereichen ansehen und nicht bloß die Client- oder die Firewall-Absicherung anschauen sollten", schreibt der Experte in einem E-Mail-Interview des "IDG News Service".

Weitere Security-Ankündigungen sind auf der RSA Conference in San Francisco von unter anderem IBM, EMC und Seagate Technology zu erwarten. Abseits der Messe lässt außerdem Untangle verschiedene Web-Filter im Kampf gegen Porno-Websites gegeneinander antreten. Der "Deep Throat Fight Club" startet am Mittwochmittag um 12:15 Uhr im "Thirsty Bear".

Die Keynote am Dienstag hält Symantec-Chef John Thompson . Seine Firma veröffentlicht am gleichen Tag ihren halbjährlichen "Internet Security Threat Report" . Außerdem treten erstmals verstärkt Security Researcher auf, die bisher die RSA eher mieden und stattdessen zur Black Hat in Las Vegas im August pilgerten. Insgesamt bietet die RSA mehr als 220 Sessions aus Bereichen wie Recht, Technik und last, but not least natürlich Kryptografie (das alte Kerngeschäft der mittlerweile von EMC übernommenen Firma RSA Security). (tc)

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