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Jeder fünften PC-Anwendung fehlen wichtige Sicherheits-Updates

03.01.2008 | 16:07 Uhr |

Die Auswertung der Ergebnisse von Secunias kostenlosem Sicherheits-Check zeigen, dass viele Anwender die Aktualisierung von Anwendungen vernachlässigen und wichtige Sicherheits-Updates nicht einspielen.

Das dänische Sicherheitsunternehmen Secunia bietet Privatanwendern mit seinen Programm PSI (Personal Security Inspector) eine kostenlose Möglichkeit ihren Windows-PC auf fehlende Sicherheits-Updates zu überprüfen. Aus der aktuellen Auswertung der Prüfergebnisse ergibt sich laut einem Beitrag im Secunia Blog , dass über 20 Prozent der Anwender anfällige Anwendungen auf ihren Rechnern haben, obwohl Sicherheits-Updates von den jeweiligen Herstellern verfügbar sind.

Diese Zahlen basieren auf insgesamt 14,5 Millionen überprüften Software-Installationen auf knapp 200.000 Computern. Der Personal Security Inspector erkennt etwa 4200 Anwendungen und ihre bekannten Sicherheitslücken. Die am 18. Dezember bereit gestellte neue PSI-Version 0.9.0.0 ist als Release Candidate (RC-1) etikettiert und nicht mehr, wie vorherige Fassungen, als Beta-Version.

Geht man davon aus, dass Anwender, die PSI installieren, Sicherheits-bewusster sind als der Durchschnitt, könnte der tatsächliche Anteil anfälliger Anwendungen sogar deutlich höher als 20 Prozent betragen. Immerhin hat sich das Ergebnis gegenüber Mai 2007 ein wenig verbessert, als noch 28 Prozent ungepatchter Anwendungen registriert wurden.

Nach Angaben von Secunia überträgt PSI keine persönlichen Daten an den Hersteller sondern lediglich Informationen zur statistischen Auswertung. Die Download-Größe der Setup-Datei des für private Verwendung kostenlosen Secunia Personal Security Inspectors beträgt weniger als 500 KB. PSI unterstützt Windows 2000 SP4, XP SP2, Server 2003 und Vista.

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