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Nur jeder 20. PC hat alle Patches

11.01.2008 | 19:48 Uhr |

Das Sicherheitsunternehmen hat weitere statistische Daten veröffentlicht, die es von Benutzern seiner Prüf-Software Personal Security Inspektor gesammelt hat. Demnach haben nur fünf Prozent der Anwender alle verfügbaren Sicherheits-Updates installiert.

Der dänische Sicherheitsdienstleister Secunia bietet mit seinem Personal Security Inspektor (PSI) eine für private Nutzung kostenlos erhältliche Software an, die auf dem PC installierte Programme auf bekannte Schwachstellen und fehlende Updates untersucht. PSI meldet solche Befunde anonymisiert an Secunia, das daraus Statistiken generiert. Im Dezember hatte Secunia zum Beispiel berichtet , dass bei 20 Prozent der installierten Anwendungen verfügbare Sicherheits-Updates nicht installiert worden seien.

In dieser Woche hat Secunia neue Zahlen veröffentlicht . Demnach ist kaum ein Windows-PC mit allen verfügbaren Sicherheits-Updates für die jeweils installierte Software ausgestattet. Gerade einmal jeder zwanzigste der Anwender, die PSI installiert haben, hat alle Patches eingespielt. Geht man davon aus, dass diejenigen, die PSI einsetzen, eher besonders sicherheitsbewusst sind, dürfte der tatsächliche Anteil der optimal versorgten PCs noch deutlich geringer sein.

Mehr als 40 Prozent der Anwender hat 11 oder mehr Programme mit bekannten Sicherheitslücken installiert, bei weiteren 25 Prozent sind es sechs bis zehn Anwendungen. Auf etwa 27 Prozent der untersuchten PCs hat PSI ein bis fünf unsichere Programme gefunden und nur knapp fünf Prozent sind optimal mit Updates versorgt.

Die neuen Zahlen basieren auf den Daten von etwa 20.000 Anwendern, die PSI in der ersten Januarwoche erstmals installiert haben. Auf deren Rechnern hat PSI insgesamt knapp 1,8 Millionen Anwendungsinstallationen untersucht. Die Zahlen spiegeln die Situation wider, bevor Benutzer auf Grund der Prüfergebnisse Updates herunter geladen und installiert haben.

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